Auftakt – Bludenzer Kultursommers

Das Album widmet Helbok dem Komponisten John Williams. Foto: handout/Bludenz Kultur

Das Album widmet Helbok dem Komponisten John Williams. Foto: handout/Bludenz Kultur

Wie alle Veranstaltungshallen stand die Remise Bludenz aufgrund der Corona-Maßnahmen wochenlang leer. Doch diese Zeiten sind vorbei: Vergangenen Freitag öffnete das Kulturzentrum erstmals wieder seine Türen und gab damit den Startschuss für den Bludenzer Kultursommer. Den Anfang machte kein Unbekannter: In einem fulminanten Solokonzert spielte sich Jazzpianist David Helbock, mitsamt seines neuen Albums „Playing John Williams“ im Gepäck, in die Herzen der Zuschauer. „E.T.“, „Indiana Jones“, „Der weiße Hai“, „Schindlers Liste“ und sogar „Jurassic Park“: Der 36-Jährige gewährte einen Streifzug durch die berühmtesten Werke des mehrfach mit Oscar und Grammy ausgezeichneten amerikanischen Filmkomponisten, dem er das neue Album widmet. Mal melancholisch leise, mal mit jazzigen Arrangements, darauf wieder mit orchestraler Fülle – der gebürtige Koblacher verstand es, die bekannten Stücke auf ihre Grundessenz herunterzubrechen und das Publikum mit seinen Klavierkünsten zu fesseln. So funktionierte der Musiker den Steinway-Flügel kurzerhand zu einem Perkussionsinstrument um und dämpfte die Saiten mittels Händedruck oder Schal. Ein gelungener Start für den Bludenzer Kultursommer mit wunderbaren Melodien, Rhythmen und Querverbindungen, die bestimmt noch lange nachhallen werden!

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