Schulstart mit Hindernissen!

Die moderne Technik ermöglicht ein bequemes „Homeschooling“. Foto: Fritsche

Die moderne Technik ermöglicht ein bequemes „Homeschooling“. Foto: Fritsche

In Zeiten von Corona erschwert sich der Alltag der Menschen stetig und durch die sich ständig ändernden Maßnahmen tauchen immer wieder neue Hindernisse auf, die es zu bewältigen gilt. Vor allem das Bildungswesen musste in den vergangenen Monaten stark unter der Pandemie leiden. Die Situation fordert sowohl von den Schülern und Schülerinnen, als auch von den Lehrern und Lehrer­innen viel Durchhaltevermögen und Geduld. Durch die „Home­schooling“-Methode bekommen die Kinder und Jugendlichen eine virtuelle Möglichkeit geboten, das Bildungsangebot weiterhin zu beanspruchen. Via Video­konferenzen und Sharing-Plattformen können sich Pädagogen und Pädagoginnen risikolos und ohne ­Ansteckungsgefahr mit den ­Lernenden austauschen. Natürlich ist dies oftmals zeitaufwändiger und erfordert gute technische Hilfsmittel sowie ­Kentnisse.

W&W hat nachgefragt

Adam (14) besucht seit September die Handelsakademie in Bregenz und schildert: „Zum Teil arbeite ich von acht Uhr morgens bis spät am Abend an meinen Schulaufgaben. Ich bin eigentlich nur noch zuhause und komme kaum mehr nach draußen.“ Auch Levin (14), der ebenfalls im „Home­schooling“ seinen Wechsel an eine weiterführende Schule vollzogen hat, berichtet: „Wir haben eigentlich kaum Videokonferenzen. Die ­Lehrer schicken uns die Arbeitsaufgaben zu und schreiben dazu, was wir zu tun haben. Einmal in der Woche erkundigt sich dann unser Klassenvorstand telefonisch bei uns, wie es uns geht und hält uns über den Stand der Dinge auf dem Laufenden.“ Für viele Jugendliche stellt die neunte Schulstufe eine gewisse Herausforderung dar, denn als letztes Pflichtschuljahr ist sie meist die wichtigste Komponente ihrer weiteren Bildungsentwicklung. W&W drückt den Vorarlberger Schülern und Schülerinnen allen Alters ganz fest die Daumen.

„Zum Teil arbeite ich von acht Uhr morgens bis spät am Abend an meinen Schulaufgaben. Ich bin ­eigentlich nur noch zuhause und komme kaum mehr nach draußen!“ Adam, 14, Handelsakademie (HAK) Bregenz