VINYL-TIPPMusikladen Feldkirch

„Elvis Costello –
Hey Clockface“


Charlie, Musik­laden Feldkirch­:
Der Vater Trompeter und Sänger, die Mutter arbeitete im Plattenladen und sammelt Autogramme für den Sprössling. Musik in allen Facetten hat er mit der Muttermilch aufgesogen. Kein anderer Beruf als der des Musikers kam in Frage. Das Genre, in dem Elvis Costello nicht zuhause ist, muß erst noch erfunden werden. Im Interview sagt er: „Ich mache Musik mit dem Material, das mir in einem bestimmten Moment zur Verfügung steht.“ Dixieland, Country, Klassik, Jazz, Soul, Funk, wie ein Frank Sinatra des Punk ,croonert‘ er sich durch das Musikuniversum. Was all seinen Platten gemein ist: Das untrügliche Gespür für die eine Melodie, augenzwinkerndes Kokettieren mit der Melancholie, hörbar gemachte Liebe zum Akt des Musizierens. So auch auf „Hey Clockface“: 66 Jahre Lebenserfahrung dargebracht mit weicher, leicht brüchig sonorer Stimme, einmal wärmende Glut für den kalten Winterabend, einmal hochlodernes Feuer für juvenile Samstagnacht-Streifzüge. Einmal Captain Ahab, der die feine Party zum Explodieren bringt, einmal Queequeg, der beim Candle-Light-Dinner mit einnehmendem Kannibalen-Charme aus seiner Lebens-Odysee erzählt. Verzaubernd schimmerndes Daseins­kaleidoskop auf Vinyl verewigt.

Gewinnspiel
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<p class="caption">Elvis Costellos jüngstes Werk „Hey Clockface“. Bild: Universal Music</p>

Elvis Costellos jüngstes Werk „Hey Clockface“.
Bild: Universal Music

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