Einmal das Ländle-Menü

Mal richtig schick essen gehen: AKZSZ und Bada (rechts). Ins Geld geht das nicht, sagtPhilipp alias Bada: „Bei meinem Extremkonsum gibt’s Mengenrabatt.“ Foto: handout/privat

Mal richtig schick essen gehen: AKZSZ und Bada (rechts). Ins Geld geht das nicht, sagt
Philipp alias Bada: „Bei meinem Extremkonsum gibt’s Mengenrabatt.“ Foto: handout/privat

Philipp Bader alias Bada will den Dialekt-Rap auf ein neues Level bringen. Und womit geht das besser, als mit „Lebi“ und Bier?

„Oan Leberkäs heilt alle Wunda, du frogsch, wie viel i will, am beschta hundert.“ – Was sein Lieblingsgericht ist, braucht man Philipp Bader alias Bada nicht fragen. Der Song „Leberkäs“ von ihm und Rap-Kollege AKZSZ ist eine Hip Hop gewordene Liebeserklärung an das „kulinarische Erbe Österreichs“ (ja, so nennt es das Bundeslandwirtschaftsministerium tatsächlich). Und damit daraus auch ein echtes Ländle-Menü wird, gehört natürlich noch ein Bier dazu – wie es die beiden im Track „Neama no zwoa“ besingen bzw. be-rappen. Beide Songs sind auf der „Ländle EP“ des 27-jährigen Göfners, die am Freitag erschienen ist. Dazu passt natürlich kein Hochdeutsch – und das wäre auch gar nicht in Philipps Sinn. Jedenfalls nicht, wenn er als Bada unterwegs ist: Das ist nämlich das Mundart-Alter-Ego zu seinem eigentlichen Künstlernamen Bado, unter dem er auf Hochdeutsch rappt. „Dialekt-Rap fällt mir persönlich leichter, da ich mich als Vorarl-berger besser damit identifizieren kann“, erklärt er.

Rabatt bei Extremkonsum

Wo es den besten Leberkäs im Land gibt, ist für Philipp klar: bei Herberts Dorfmetzg in Rankweil, der auch der heimliche Star des „Leberkäs“-Videos ist. Wobei da wohl jeder seine ganz eigene, emotionale Meinung hat – denn mit Leberkäs ist im Ländle nicht zu spaßen. Oder wie es ein Fan in den Kommentaren unter dem YouTube-Video schreibt: „Des söt die Vorarlberger Nationalhymne wera.“

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