EU: Mehr Transparenz bei Transfers von Bitcoin & Co.

Absender und Empfänger von Krypto-Überweisungen sollen künftig transparent ­werden. Dadurch sollen kriminelle Machenschaften verhindert werden. Foto: AFP

Absender und Empfänger von Krypto-Überweisungen sollen künftig transparent ­werden. Dadurch sollen kriminelle Machenschaften verhindert werden. Foto: AFP

Die EU-Staaten haben sich auf ihre Position für neue Transparenz­regeln bei Überweisungen mit Kryptowährungen ­geeinigt.

Dadurch sollen Transfers von Krypto­werten wie Bitcoin künftig vollends nachverfolgt werden können, wie kürzlich aus einer Mitteilung der EU-Länder hervorging. Anonyme digitale Geldbörsen – sogenannte Wallets – sollen verboten werden.

Kriminelle Transaktionen unterbinden

Krypto-Dienstleister müssten demnach Informationen über den Entsender und Empfänger einer Überweisung transparent machen. Das ist bei normalen Geldüberweisungen bereits der Fall. Dies solle dazu dienen, mögliche kriminelle Transaktionen zu identifizieren und gegebenenfalls zu blockieren, hieß es in der Mitteilung. Die Einigung der EU-Länder verfeinert einen Gesetzesvorschlag gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung, den die Europäische Kommission im Juli vorgelegt hatte. Nun muss mit dem Europaparlament verhandelt und eine gemeinsame Position gefunden werden, bevor der Gesetzvorschlag verabschiedet werden kann.

Wann & Wo | template