Studie: Telegram als „Radikalisierungs­spirale“

Bei Extremisten beliebt: Telegram. Foto: AFP

Bei Extremisten beliebt: Telegram. Foto: AFP

Berlin. In Reaktion auf staatliche Kontrolle und behördliche Auflagen für soziale Netzwerke haben Rechtsextreme und Kritiker der Corona-Maßnahmen ihre Online-Strategie einer neuen Studie zufolge angepasst. Besonders das Onlinenetzwerk Telegram sei dabei ein Stützpfeiler der rechtsextremen Szene und wichtiger Bestandteil ihrer Radikalisierungsstrategien, heißt es in dem Bericht der Extremismusforscher des Institute for Strategic Dialogue Germany. Um nicht von etablierten Plattformen wie Youtube oder Facebook gesperrt zu werden, würden die Extremisten dort auf offen rechtsextreme Inhalte verzichten. Stattdessen würden sie aber auf ihre Telegram-Kanäle verweisen.

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