Das waren unsere Musikhighlights

Trotz Corona konnte 2021 wieder mit jeder Menge guter Musik aufwarten. WANN & WO fragte Vorarlberger MusikerInnen nach ihren Highlights.

Die Corona-Pandemie verändert nicht nur die Gesellschaft, sondern auch die Musikszene – immer noch. Denn wie schon 2020 hieß es auch 2021 nur allzu oft: abgesagt. Viele Tourneen und Konzerte mussten gecancelt werden. Oftmals konnte nur ein Bruchteil der eigentlichen Publikumsgröße eingelassen werden. Die MusikerInnen ließen sich davon allerdings abermals nicht unterkriegen – und verlegten sich auf das Schreiben neuer Songs und Alben! So sind im vergangenen Jahr wieder viele hochkarätige Platten erschienen. Auch von KünstlerInnen, von denen man zuvor schon länger nichts mehr gehört hatte – und wer weiß, vielleicht wäre das ohne Pandemie sogar so geblieben? Man soll ja immer auch das Positive sehen. Das tun auf jeden Fall die Vorarlberger MusikerInnen, die wir zu ihren Highlights 2021 befragt haben.

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              Danger Dan – „Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt“
            </p><p>„Zu den harmonischen Klängen seines Klavierspiels prangert Danger Dan in gewohnter Anti-Alles-Manier gesellschaftliche Missstände an und lotet mit dem titelgebenden Track auf elegante Weise die Grenzen der Kunstfreiheit aus. Zwischendurch lockert er das Album mit charmanten Balladen (‚Eine gute Nachricht‘, ‚Lauf davon‘) auf. Für mich persönlich das musikalische Highlight des Jahres.“ Thiemo Kronlechner, Poolbar Festival</p>

Danger Dan – „Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt“


„Zu den harmonischen Klängen seines Klavierspiels prangert Danger Dan in gewohnter Anti-Alles-Manier gesellschaftliche Missstände an und lotet mit dem
titelgebenden Track auf elegante Weise die Grenzen der Kunstfreiheit aus. Zwischendurch lockert er das Album mit charmanten Balladen (‚Eine gute Nachricht‘, ‚Lauf davon‘) auf. Für mich persönlich das musikalische
Highlight des Jahres.“ Thiemo Kronlechner,
Poolbar Festival

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              Black Keys –„Delta Cream“
            </p><p>„Unsere Welt lebt von überproduzierten Tracks und durchdesignten Images. Da brauche ich manchmal einfach einen derben Sound. Das US Bluesrock-Duo hat genau den ruppigen Charme, den ich 2021 brauchte. Sie verzichten bei ihren Aufnahmen auf große Technik und das ist es, was meine Gedanken abschalten lässt. Ich muss mir die Platte zehnmal hintereinander anhören. Es ist faszinierend. Ich bekomme nicht genug.“ DJane Pierre Ciseaux</p>

Black Keys –
„Delta Cream“


„Unsere Welt lebt von überproduzierten Tracks und durchdesignten Images. Da brauche ich manchmal einfach einen
derben Sound. Das US Bluesrock-Duo hat genau den ruppigen Charme, den ich 2021 brauchte. Sie verzichten bei ihren Aufnahmen auf große Technik und das ist es, was meine Gedanken abschalten lässt. Ich muss mir die Platte zehnmal hintereinander anhören. Es ist faszinierend. Ich bekomme nicht genug.“ DJane Pierre Ciseaux

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              „Hut ab vor allen Musikschaffenden“
            </p><p>„Mein Highlight war die breite Vielfalt an Projekten und Events und das damit verbundene Durchhaltevermögen, die Motiviation und Kreativität, die viele andere MusikerInnen aber auch VeranstalterInnen an den Tag gelegt haben – zum Beispiel der ‚Sampler-in-a-day‘, die ‚Valblusessions‘ oder all die anderen Veranstaltungen, Livestreams, Konzerte ... Auch dass etwa das Poolbar Festival oder das Freakwave trotz allem stattfinden konnten, mit allerlei Auflagen und ‚Züg und Sacha‘: Hut ab! Nicht zu vergessen aber natürlich auch unsere erste EP ‚New Normality‘, die wir heuer veröffentlichen durften.“ Mona Ida</p>

„Hut ab vor allen Musikschaffenden“


„Mein Highlight war die breite Vielfalt an Projekten und Events und das damit verbundene Durchhaltevermögen, die Motiviation und Kreativität, die viele andere MusikerInnen aber auch VeranstalterInnen an den Tag gelegt haben – zum Beispiel der ‚Sampler-in-a-day‘, die ‚Valblusessions‘ oder all die anderen
Veranstaltungen, Livestreams, Konzerte ... Auch dass etwa das Poolbar Festival oder das Freakwave trotz allem stattfinden konnten, mit allerlei Auflagen und ‚Züg und Sacha‘: Hut ab! Nicht zu vergessen aber natürlich auch unsere erste EP ‚New Normality‘, die wir heuer veröffentlichen durften.“ Mona Ida

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              „Tocotronic sind das Comeback des Jahres“
            </p><p>„Tocotronic sind für mich das Comeback desJahres. Bei der Single ‚Ich tauche auf‘ mit Soap&Skin habe ich so viele Emotionen gefühlt, wie schon lange nicht mehr bei einem Track. Auch ‚Nie wieder Krieg‘ trifft den Nagel auf den Kopf. Das beste Album des Jahres war für mich ‚Mäd Love‘ von Madness – Erwachsenen-Rap, der ins Ohr geht. Schöne Beats, super Texte, super Technik. Und der Track ‚Imagine‘ von Common macht einfach gute Laune und lässt in diesenZeiten positiv denken.“ MC Pille One</p>

„Tocotronic sind das Comeback des Jahres“


„Tocotronic sind für mich das Comeback des
Jahres. Bei der Single ‚Ich tauche auf‘ mit Soap&Skin habe ich so viele Emotionen gefühlt, wie schon lange nicht mehr bei einem Track. Auch ‚Nie wieder Krieg‘ trifft den Nagel auf den Kopf. Das beste Album des Jahres war für mich
‚Mäd Love‘ von Madness – Erwachsenen-Rap, der ins Ohr geht. Schöne Beats, super Texte, super Technik. Und der Track ‚Imagine‘ von Common macht einfach gute Laune und lässt in diesen
Zeiten positiv denken.“ MC Pille One

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              Turnstile – „Glow On“
            </p><p>„Huiuiui, was für ein Brett. Das dachte ich gleich, als ich das erste Mal das Video zu ‚Holiday‘ sah (und mich direkt gute zwanzig Jahre zurückversetzt fühlte). Und das denke ich heute immer noch jedes Mal, wenn ich das Album der Jungs aus Baltimore höre. Treibend, melodisch, Singalong-fähig: Alles, was ich mir von Hardcore-Punk wünsche.“ Redakteurin Anja Förtsch</p>

Turnstile – „Glow On“


„Huiuiui, was für ein Brett. Das dachte ich gleich, als ich das erste Mal das Video zu ‚Holiday‘ sah (und mich direkt gute zwanzig Jahre zurückversetzt fühlte). Und das denke ich heute immer noch jedes Mal, wenn ich das Album der Jungs aus Baltimore höre. Treibend, melodisch, Singalong-fähig: Alles, was ich mir von Hardcore-Punk wünsche.“ Redakteurin Anja Förtsch