Schottland liegt jetzt im Ländle

Reini, Maren und Stefan (v.l.) sind Finnegan. Fotos: privat

Reini, Maren und Stefan (v.l.) sind Finnegan. Fotos: privat

Die Folk-Band Finnegan bringt traditionelle schottische und irische Musik nach Vorarlberg und Umgebung.

Womit startet die Geschichte einer Folk-Band, wenn nicht mit Whisky? So auch die der Vorarlberger
Gruppe Finnegan. Im Herbst 2014 verbrachten Reinhard „Reini“ Decker und Stefan Lampert ein paar Tage im schottischen Edinburgh – und die Abende im Pub „Finnegans wake“. „Wir hörten den Musikern zu und wussten: Das ist es! Die traditionelle irische und schottische Musik geht direkt ins Herz und in die Beine“, so Reini.

Das letzte Puzzle-Teil

Sie gründeten Finnegan und spielten erste Konzerte. Bei einem davon fanden sie das letzte Puzzle-Teil: Maren Kloser-Burger. „Ich wollte schon immer in einer Irish-Folk-Band spielen“, schildert sie. Von einem Iren lernte sie das Spiel auf der traditionellen Tin Whistle. „Als ich in Belgien lebte, spielte ich in einer schottischen Folk-Band. Dann kehrte ich ins Ländle zurück und vermisste meine Band sehr.“ Ihre Sehnsucht führte sie zum Finnegan-Konzert – und auf die Bühne. „Falls ihr mal jemanden braucht, der irische Flöte spielt, meldet euch bei mir“, meinte sie zu den Jungs. Reini schickte ihr noch am selben Abend 100 Songs, zwei Tage später fand die erste Bandprobe statt.

Stundenlange Zugaben

„Am liebsten spielen wir in Irish-Pubs, da kennen die Leute die Songs“, sagt Reini. „Unsere Musik lebt davon, dass das Publikum mitmacht. Da es in Vorarlberg nicht so viele Irish-Pubs gibt, haben wir neben den Traditionssongs amerikanische Klassiker und Heimisches im Programm. Unsere Zugaben dauern manchmal Stunden.“

Wer sich davon überzeugen will, kann das am 16. September bei der „Irish Night“ in der Sowieso Bar in Röthis tun. Alle weiteren Termine auf der Homepage der Band:
www.finnegan.at.

<p class="caption">Bei einem Benefizkonzert sammelten sie für „Stunde des Herzens“ 1500 Euro.</p>

Bei einem Benefizkonzert sammelten sie für „Stunde des Herzens“ 1500 Euro.

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