Philipp Lingg – „Werkstatt“

Vinyl-Tipp

Musikladen Feldkirch

Charlie, Musik­laden Feldkirch­: „Das Ende der Welt, wo ist das? An der Subersach unter der Gschwendtobel-Brücke, im Prater in Wien, in Leonfelden, in der Khao San Road in Bangok, der Wallstreet in New York oder überall dort, wo Belzebub versucht Seelen zu kaufen? Fragen wir doch Philipp Lingg nach seinem Ende der Welt. Mellau, Schoppernau, New Orleans oder Egalien, wo man am sonnigen Strand von Bier und Banana mit Schnitzel und Öpflmuos troamt? Das Cover der Soloplatte des ehemaligen Holstuoaners ziert die Sattlerwerkstatt seines Opas. Altes Werkzeug, um mit handwerklichem Können Unverzichtbares für den bäuerlichen Alltag zu schaffen. Und genau das macht auch der Philipp mit seiner Band. Einfaches Werkzeug, wie Stimme, Violine, Gitarre, Akkordeon, Schlagzeug. Umgehen können mit diesen Werkzeugen, mit Worten, Spielen mit Worten, mit Liebe zum eigenen Schaffen. Unverkrampftes Mischen von Dialekt, Englisch, Spurillisch und Anderem. Reggae, Volksmusik, herzerwärmende Musik. Liebeslieder, auch Lieder vom Ende, authentisch, berührend. „Flick doch endle min Herz, gang aweck du min Schmerz“ oder Laugua, ein Lied das Sog entwickelt, süchtig macht. Das Ende der Welt? Am Ende der Subersach, die kein Ende kennt.“

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