Europa und andere Gründe zum Trauern

Das Lächeln trügt: (ei nTeil von) Traurig in Europa. Foto: handout/Traurig in Europa

Das Lächeln trügt: (ei nTeil von) Traurig in Europa. Foto: handout/Traurig in Europa

Elf junge Musiker aus Vorarlberg, Tirol und Wien sind Traurig in Europa. Und haben auch allen Grund dazu.

Es gibt viele Motive, eine Band zu gründen. Langjährige Freundschaften, gemeinsame musikalische Ziele, Spaß am Musizieren … oder halt auch Hass. „Traurig in Europa haben sich 2018 aufgrund ihres Hasses gegenüber Günther Platter gegründet, um die ÖVP zu ärgern“, erklärt Band-Mitglied Max auf WANN & WO-Anfrage. Politische Motive für eine Band-Gründung? Vielleicht eh das beste aller Motive.

Zur Protest-Band berufen

Das fanden damals wohl auch die Grünen, denn die buchten Traurig in Europa kurzerhand für eine Protestaktion, erzählt Max weiter. „So kam es dazu, dass Traurig in Europa eine Live-Band wurden.“

Innenpolitik und
andere Missstände

Was Traurig in Europa so machen, lässt sich den Worten von Sänger Max zufolge am besten als „normale Musik“ beschreiben. „Wie auch andere Bands verwenden wir normale Instrumente wie Gitarre, Schlagzeug und Bass.“ Inhaltlich „plärren“ (Zitat Max) sie über Themen der österreichischen Innenpolitik, anderweitige Missstände und sind insbesondere stolz darauf, noch nie in Deutschland aufgetreten zu sein, dafür aber in den Fußgängerzonen von Feldkirch und Bregenz.

Aktuell arbeiten Max, Martin, Mirko, Alex, Moritz, Stefan, Max, Lukas, Venus Bop, Lars, Elias und Sascha am neuen Album „Tschick Stock“, das im Frühjahr erscheinen soll. Aber nicht nur das: Release-Konzerte wird es dann natürlich auch geben. Denn da war ja die Sache mit der Live-Band.

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