Hyper, Hyper: Doku über Scooter kommt ins Kino

Unverkennbar: H.P. Baxxter. Foto: APA

Unverkennbar: H.P. Baxxter. Foto: APA

Hamburg. Ein Mann mit wasserstoffblonden Haaren schminkt seine Augenbrauen. Aufgeregte Menschen warten auf ihn und rufen seinen Namen. Er müsse in wenigen Sekunden auf die Bühne – die Show beginnt. Er greift das Mikrofon und ruft mit einer markanten Raucherstimme 80.000 Fans zu: „I hope this shit will be over soon“ (deutsch: „Ich hoffe, diese Scheiße ist bald vorbei“). Es ist H.P. Baxxter, Scooter-Frontmann und für viele Techno-Legende.

Doch H.P. Baxxter und seine Bandkollegen Sebastian Schilde und Michael Simon stehen nicht in einer proppenvollen Arena, sondern in einer leeren Halle vor ein paar Kameramännern und Tontechnikern. Es ist ein Streaming-Konzert, mitten im Lockdown. „FCK 2020 – Zweieinhalb Jahre mit Scooter“ erzählt die Erfolgsgeschichte der Musikgruppe. Begleitet wird Scooter dabei, wie sie trotz Pandemie ihr 20. Album veröffentlichen und immer wieder Wege finden, um aufzutreten.

H.P. Baxxter im Fokus

Im Mittelpunkt des Films steht der 58-jährige Frontmann, der mit bürgerlichem Namen Hans Peter Geerdes heißt und im ostfriesischen Leer (Niedersachsen) aufgewachsen ist. „Die Kameras vergisst man irgendwann völlig“, sagte Geerdes. Kinobesucher erhalten einen intimen Einblick in das Leben des Musikers. Gezeigt wird unter anderem, wie Geerdes in Hamburg-Duvenstedt lebt – nach eigenen Angaben wie ein „englischer Landlord“.

„FCK 2020 – Zweieinhalb Jahre mit Scooter“ ist ab 12. Jänner im Kino zu sehen.