Galvao schockt sein altes Team

Nach einem Eckball erzielte Galvao in der Nachspielzeit den Ausgleich für Rapid. Fotos: GEPA

Nach einem Eckball erzielte Galvao in der Nachspielzeit den Ausgleich für Rapid. Fotos: GEPA

Der Ex-Altacher erzielt in der Nachspielzeit den 2:2-Ausgleich für Rapid.

Gestern gastierte der Traditionsclub aus Wien im Schnabelholz, bekanntlich ein gern gesehener Gast beim „Angstgegner“ Altach. Die Gäste zeigten sich davon aber zunächst unbeeindruckt und attackierten früh, bissen sich aber an der clever auftretenden Altacher Hintermannschaft die Zähne aus. Die Grün-Weißen kamen dann in der 16. Minute zum ersten Mal gefährlich vors Tor, der Stangerl-Pass von Murg fand aber keinen Abnehmer. In der 32. Minute brannte dann erneut der Hut vor dem SCRA-Gehäuse. Nach toller Parade von Kobras scheiterte aber Berisha an den Nerven. Rapid hatte zu diesem Zeitpunkt völlig die Oberhand gewonnen. Mit einem für die Hausherren schmeichelhaften Remis ging es dann in die Pause.

Rapid mit Blitzstart

Nach der Pause setzte es dann die „Kalte Dusche“ für den SCRA. Stefan Schwab vollendete wenige Meter vom Strafraum entfernt eiskalt mit einem trockenen Linksschuss – 1:0 für die Gäste (46.). Wenige Sekunden später dann Riesenglück für die Rheindörfler, Schaub setzte den Ball nach Schobesberger-Assist an die Latte. SCRA-Coach Schmidt reagierte mit einem Doppelwechsel und brachte für Piesinger Zwischenbrugger und für Gebauer Tekpetey (57.). Und der fruchtete, denn der SCRA erzielte durch Neuzugang Mathias Honsak den Ausgleich (59.). Altach setzte nach und ging wenig später durch Lienhart fast in Führung. Rapid-Goalie Strebinger hielt aber aus kurzer Distanz. Aufregung dann nach Foul von Zech an Schobesberger (beide sahen im Anschluss Gelb): Nach einer Rudelbildung versetzte Schobesberger Salomon eine „Watsche“, die aber nicht geahndet wurde. Der SCRA antwortete auf dem Platz. Mit einem trockenen Linksschuss durch Bernard Tekpetey gingen die Rheindörfler in Führung (66.) – Altach hatte das Spiel gedreht. Den Zuschauern bot sich eine spannende Schlussphase. Aigner scheiterte in der 80. Minute knapp am Rapid-Goalie, in der 84. verfehlte dann der eingewechselte Kvilitaia einen Querpass. Zunächst schien es den Altacher zu gelingen, die knappe Führung über die Zeit zu bringen. In der dritten Minute der Nachspielzeit gelang den Hütteldorfern nach einer Ecke doch noch der Ausgleich. Besonders bitter: Ausgerechnet der Ex-Altacher Galvao erzielte den Ausgleich.

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