„Ein Cable-Lift würde uns pushen“

David Hofer holte sich den Landesmeistertitel in Hard.  Foto: Tom Schäfer, Lars Homann, handout/Hofer

David Hofer holte sich den Landesmeistertitel in Hard.  Foto: Tom Schäfer, Lars Homann, handout/Hofer

Mit David Hofer gewann zum ersten Mal ein Vorarl­­berger das Gsi-Berg Battle in Hard. W&W sprach mit dem Wakeboarder.

WANN & WO: Du hast dich im Harder Binnenbecken gegen ein Top-Fahrerfeld durchgesetzt. Wie lautet dein Resümee vom Gsi-Berg Battle?

David Hofer: Heuer ist es mir endlich aufgegangen. Das Fahrerfeld war top besetzt, die besten Fahrer aus der Schweiz, Deutschland und Österreich, mit Außnahme von Nico Juritsch, gingen an den Start.

WANN & WO: Was macht das Gsi-Berg Battle so besonders?

David Hofer: Unser Contest ist das Finale der Tour und genießt unter den Fahrern aufgrund der familiären Atmosphäre im Strandbad einen exzellenten Ruf. Die Bedingungen waren top, auch bei der mittlerweile legendären Afterparty.

WANN & WO: Wie sehen die Duelle mit deinem Bruder Philipp aus?


David Hofer:
Er hat sich ja heuer den Staatsmeistertitel auf der Tour geholt, ich habe den Heim-Contest gewonnen. Bruder-Duell gibt es eigentlich nicht wirklich, er ist ja mein Trainer und den brauch ich noch (schmunzelt). Insgesamt ist er vielleicht am Boot noch eine Spur besser, ich dafür am Lift. Wir werden auf jeden Fall nächstes Jahr wieder voll angreifen und es gemeinsam den Kärtnern schwer machen.

WANN & WO: Wie beurteilst du die Situation der Wakeboarder im Land?


David Hofer:
In Vorarlberg bleibt die Situation eher schwierig, die Trainingsbedingungen lassen nicht allzu viel zu, zumal wir nur für das Gsi-Berg Battle ins Binnenbecken dürfen. Die meiste Zeit auf dem Wasser verbringe ich auf Liftanlagen in Süd-Deutschland. So ein Cable-Lift würde den Sport bei uns extrem pushen.

Zur Person

Name, Sport: David Hofer, Wakeboard

Geburtstag: 23. Dezember 1994

Wohnort, Verein: Höchst, Wakeaholics

Sponsoren: Ronix Wakeboards, Sajas, Mastercraft

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