West-Derby im Reichshofstadion

Torhüter Nicolas Mohr erwartet gegen Innsbruck ein kampfbetontes Spiel. Foto: GEPA

Torhüter Nicolas Mohr erwartet gegen Innsbruck ein kampfbetontes Spiel. Foto: GEPA

Gegen Wacker möchte die Lustenauer Austria einen vollen Heimerfolg einfahren (Freitag, 20.30 Uhr). W&W sprach mit Torhüter Nicolas Mohr.

Nach der kämpferisch starken Leistung beim 1:1-Unentschieden beim Tabellenführer Wr. Neustadt möchte die Lustenauer Austria am Freitag zuhause gegen Wacker Innsbruck anknüpfen. Zwar sah der 21-jährige Torhüter das Aufbäumen seines Teams in Niederösterreich nur von der Bank aus, der Keeper möchte sich seinen Platz als Einser-Goalie im Duell mit Alexander Seebald aber wieder zurückholen. „Wir haben nach der Trennung von unserem Coach eine starke Reaktion gezeigt. Der Matchplan von Interimstrainer Ernemann ging auf und wir konnten trotz numerischer Unterlegenheit einen Punkt entführen“, erzählt Mohr gegenüber W&W. Trotz der mageren Heimausbeute der Lustenauer (vier Punkte aus sechs Partien) zeigt sich der gebürtige Wolfurter zuversichtlich für das Spiel gegen Innsbruck: „Das West-Derby wird sicher auch über den Kampf entschieden. Wir spielen auf eigenem Rasen und wollen einen Dreier einfahren. In Innsbruck gingen wir trotz einer 2:0-Führung als Verlierer vom Platz. Das soll im Reichshofstadion nicht passieren.“ Auf den Nachfolger von Andreas Lipa kommt viel Arbeit zu, trotzdem glaubt Mohr an die Mannschaft und vielleicht auch an ein Fußballwunder: „Heuer haben wir es uns oft selbst schwer gemacht und aus vielen kleinen Fehlern zu viele leichte Tore kassiert. Wenn wir in der Defensive ruhiger werden, können wir viel erreichen – die Qualität in der Mannschaft stimmt. Die Saison ist noch lang, wir haben erst zwölf Spiele absolviert. Sicher wird es nicht einfach. Aber wenn wir eine Serie starten können, ist im Fußball alles möglich.“

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Austria Lustenau – Wacker Innsbruck
Reichshofstadion Freitag, 20.30 Uhr

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