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Hohenems fand seinen Meister

Grödig nutzte im Schlussabschnitt seine Chancen gegen den VfB eiskalt aus. Foto: Sams

Grödig nutzte im Schlussabschnitt seine Chancen gegen den VfB eiskalt aus. Foto: Sams

Gegen den SV Grödig muss sich die Jakubec-Elf mit 0:2 geschlagen geben.

Vor einem Jahr steckte der VfB Hohenems noch mitten im Abstiegskampf, während ein Jahr später der aktuell fünfte Tabellenplatz zu Buche steht. Daran ändert auch die gestrige Niederlage nichts. Die im Frühjahr bis zum gestrigen Spiel unter Coach Peter Jakubec noch ungeschlagenen „Geißböcke“ aus der Grafenstadt traten auch gegen den Tabellenzweiten mit entsprechend viel Selbstbewusstsein an. Nach einer ersten Halbzeit auf Augenhöhe hatten die Salzburger kurz vor dem Pausenpfiff den Führungstreffer vor Augen, aber der allein aufs Emser Tor zulaufende Benedikt Pichler fand im starken Schlussmann Daniel Erlacher seinen Meister.

Häusle trifft nur „Alu“

Mit viel Engagement kam die Heim­elf aus der Kabine und drückte zusehends auf den erhofften Torerfolg. Innert drei Minuten hätte Camillo Häusle gleich doppelt zum Matchwinner avancieren können, brachte aber das Leder nicht im Tor unter – wobei bei dessen Kopfball an den Torpfosten auch viel Pech dabei war. Im Gegenzug schlugen die Gäste eiskalt zu und gingen durch einen Kontertreffer von Luka Dzidziguri in Führung (69.). Gegen die nun immer offensiver agierende Jakubec-Elf fixierte Omerovic fünf Minuten vor Schluss den letztlich nicht unverdienten 2:0-Sieg für die routinierte und abgebrühte Grödiger Mannschaft.  WAM