Altach zu Gast bei den Eurofightern

Christian Gebauer und der SCR Altach laufen heute (14 Uhr, live auf Sky) gegen Red Bull Salzburg auf. Foto: APA

Christian Gebauer und der SCR Altach laufen heute (14 Uhr, live auf Sky) gegen Red Bull Salzburg auf. Foto: APA

Der SCRA will heute beim Team der Stunde, den Salzburger Red Bulls, bestehen.

Der SCR Altach blickt auf eine durchwachsene Saison zurück. Die Abgänge von vielen Leistungsträgern und das über die nahezu ganze Saison prall gefüllte Lazarett lassen die Rheindörfler jetzt da stehen, wo sie sind: auf dem unrühmlichen achten Tabellenrang. Im Vorfeld des Heimsiegs gegen Wolfsberg von vergangener Woche meinte Coach Schmidt, man hätte vielleicht doch mehr in „Bein“, statt in „Stein“ investieren sollen, und sprach damit den Stadionumbau an. Vor allem das Publikum blickt gern auf die Vorsaison. Mit 53 Punkten holte man 2016/17 Rang vier und ein Europacupticket, aktuell wäre für den SCRA schon Platz sechs ein Erfolg. „Der LASK oder Mattersburg haben uns den Rang abgelaufen“, musste auch Sportdirektor Georg Zellhofer feststellen.

Keine Angst vor Salzburg

„Wir fahren ohne Angst nach Salzburg. In den vergangenen Runden konnten wir auswärts oft eine passable Leistung zeigen. Dies möchten wir auch gegen die Bullen abrufen“, zeigt sich Schmidt zuversichtlich. Nach dem Einzug ins Euro-League Halbfinale zog das Team der Stunde am vergangenen Mittwoch auch ins ÖFB-Cupfinale ein, obgleich man sich gegen Mattersburg erst im Elfmeter-Schießen durchsetzen konnte. Die Rheindörfler plagen wie allzu oft in dieser Saison Personalsorgen, neben den Langzeitverletzten fehlen weiterhin Louis Ngwat-Mahop, Bernhard Janeczek, Mathias Honsak und der gelbgesperrte Patrick Salomon. Dafür meldet sich Marco Meilinger zurück: „Ich bin nach meiner Verletzung wieder voll fit. Ich freue mich wieder dabei zu sein und möchte der Mannschaft im Ligaendspurt helfen“ so der 26-Jährige Offensivmann.

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