2:2 – Hohenems bewies Moral

Hochspannung bis zur letzten Minute im Hohenemser Herrenried. Foto: Sams

Hochspannung bis zur letzten Minute im Hohenemser Herrenried. Foto: Sams

Vier Tore und zwei rote Karten beim Duell zwischen dem VfB und dem SV Seekirchen.

Der erfolgreiche Cup-Auftritt gegen den FC Dornbirn hinterließ bei den Gastgebern sichtlich ihre Spuren. Gegen die laufstarken und gefällig agierenden Salzburger taten sich Klammer, Feuerstein und Co. vorerst schwerer als erwartet – so richtig leicht wie zuletzt ging’s ihnen nicht von der Hand. Natürlich wäre die erste Halbzeit anders verlaufen, wenn Nedeljko Pantos die frühe Chance (8.) auf den Führungstreffer genützt hätte. Hat er aber nicht und so waren es die Gäste, für die Benjamin Taferner in der 14. Minute und kurz vor dem Pausenpfiff einen Doppelpack schnürte.

Geschenk zum Ausgleich

Trotz des 0:2-Rückstandes zur Halbzeit bewiesen die Emser Geißböcke Moral. Es waren noch keine drei Minuten nach dem Wiederanpfiff gespielt, als Luka Dursun aus kurzer Distanz auf 1:2 verkürzte. Just, als das Leder immer besser in den Reihen der Gelb-blauen lief, konnte der Kameruner Verteidiger Russel Dieumbou Seutcho einen gefährlichen Konter der Seekirchner als letzter Mann nur mehr mit einem Foul unterbinden. Logische Folge: Rote Karte für die Notbremse! Die Aufholjagd erfolgte also eine halbe Stunde lang nur mehr zu zehnt. Jan Stefanon (62.) und Berkant Özmen (80.) verpassten jeweils knapp den Ausgleichstreffer. Und als alle im Herrenried bereits mit einer Heimniederlage rechneten, passierte dem Seekirchner Keeper ein Fauxpas: Er vertendelte in der 90. Minute den Ball gegen Jan Stefanon und konnte diesen nur mehr mit einer Notbremse stoppen – den fälligen Elfmeter verwertete Marco Feuerstein eiskalt zum 2:2-Remis.  WAM

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