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Bittere Auftaktpleite für den SCR Altach

Trotz zweier Treffer von Routinier Aigner, hier im Zweikampf mit Ex-Altacher Ortiz, setzte es eine 3:2-Auftaktniederlage. Fotos: Stiplovsek

Trotz zweier Treffer von Routinier Aigner, hier im Zweikampf mit Ex-Altacher Ortiz, setzte es eine 3:2-Auftaktniederlage. Fotos: Stiplovsek

Liga-Debüt für Chef-Coach Werner Grabherr – der SCR Altach muss eine 2:3-Heimniederlage gegen Mattersburg einstecken.

Auf dem besten Bundesliga-Rasen der Liga in der Cashpoint-Arena bot sich den Zuschauern zunächst ein etwas verhaltener Beginn. Beide Teams starteten mit angezogener Handbremse in die neu formierte Liga, Abspielfehler und Unsicherheiten prägten die Anfangsphase. In der 14. Minute dann die Riesenmöglichkeit für Mattersburg: Nach schöner Vorlage von Renner konnte Neuzugang Kvasina den Stangerlpass nicht verwerten – Glück für die Hausherren. In der 20. Minute war SCRA-Goalie Lukse dann aber geschlagen. Mit einem starken Dribbling zog Kerschbaumer an Meilinger vorbei und verwandelte mittels Schlenzer mit dem schwächeren linken Fuß zur 1:0-Gästeführung. Bitter für Altach, zu diesem Zeitpunkt ließ sich Nutz an der Seitenlinie behandeln. Die Reaktion der Hausherren ließ aber nicht lange auf sich warten: Routinier Hannes Aigner verwertete eine Maßflanke von Nutz eiskalt per Kopf zum 1:1-Ausgleich (26.). Wenig später offenbarte die Altacher Defensive aber erneut grobe Abstimmungsschwächen, die Burgenländer konnten die Gelegenheit aber nicht in einen Torerfolg ummünzen.

Turbulente Begegnung

Das Spiel nahm an Fahrt auf: Nach schöner Vorbereitung von Aigner verhinderte nur Aluminium die Altacher Führung durch Christian Gebauer (33.) – direkt danach setzte Zech einen wuchtigen Kopfball an die Kreuzlatte. Die Rheindörfler machten Druck, Meilingers Treffer in der 35. Minute zählte aber wegen korrekter Abseitsstellung nicht. Damit ging es nach einem offenen Schlagabtausch mit viel Glück bzw. Pech auf beiden Seiten in die Kabinen. Nach der Pause folgte erneut die kalte Dusche für die Grabherr-Elf. Höller nutzte einen zu kurz geratenen Befreiungsversuch von Oum Gouet und überhob Lukse artistisch mit Links vom Sechszehner aus zur erneuten Gästeführung (52.). In der Folge zeigten sich die Altacher verunsichert und nervös, Mattersburg übernahm immer mehr das Kommando. Grabherr reagierte und brachte Grbic für Meilinger (62.). Und der Fußballgott hatte ein Einsehen mit den Gastgebern: Nach zumindest fragwürdigem Foul an Zwischenbrugger im Strafraum verwandelte Aigner den fälligen Strafstoß in der 65. Minute zum 2:2-Unentschieden. Die Gäste steckten aber nicht auf und Altach ließ dem Gegner einmal mehr zu viel Raum. Kvasina köpfte ein Flanke des unbedrängten Gruber zur 3:2-Führung (71.) und auch zum Endstand in einem typischen Auftaktspiel. Zum Liga-Beginn zeigten beide Mannschaften noch viele Probleme in der Abstimmung und waren auf der Suche nach ihrem Rhythmus.

<p class="caption">Werner Grabherr hat in Sachen Defensive noch viel Abstimmungsarbeit vor sich. </p>

Werner Grabherr hat in Sachen Defensive noch viel Abstimmungsarbeit vor sich. 

<p class="caption">Patrick Salomon (l.) feierte eine erfolgreiche Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. </p>

Patrick Salomon (l.) feierte eine erfolgreiche Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. 

<p class="caption">Verliebt in den SCRA: W&W-Fanbank-Gewinner Xaver und Tina Mühlbauer. </p>

Verliebt in den SCRA: W&W-Fanbank-Gewinner Xaver und Tina Mühlbauer.