MTB: Geismayr-Sieg im Montafon

Daniel Geismayr zeigte gestern eine hervorragende Leistung.  Foto: Montafon Tourismus GmbH – Stefan Kothner

Daniel Geismayr zeigte gestern eine hervorragende Leistung.  Foto: Montafon Tourismus GmbH – Stefan Kothner

Daniel Geismayr holt sich den Sieg beim zehnten M3 Montafon Mountainbike Marathon.

1099 Teilnehmer aus 25 Nationen, sechs Disziplinen, 450 freiwillige Helfer, spannendes Programm für Zuschauer und Wetterkapriolen: Die Jubiläumsausgabe des M3 Montafon Mountainbike Marathon konnte eindrücklicher nicht sein. Zur Krönung holte sich gestern Daniel Geismayr (AUT) den Sieg auf der 130-Kilometer-Distanz. Der M3 Montafon Mountainbike Marathon hat sich in den vergangenen zehn Jahren zum Fixpunkt im Rennkalender der Mountainbike-Szene entwickelt. Für den Dornbirner Daniel Geismayr hat er seit diesem Jahr einen besonderen Stellenwert: Bereits bei der ersten Auflage im Jahr 2009 stand er am Start. Damals stellte er sich dem M2 mit 65 Kilometern und holte den Sieg in seiner Klasse. Zehn Jahre später ist er wie fast jedes Jahr wieder am Start. Und wieder schafft er es ganz nach oben auf das Treppchen und ließ die Konkurrenz in der Königsdisziplin, dem M3 mit 130 Kilometer und 4500 Höhenmeter, die Konkurrenten hinter sich. „Ich freue mich riesig über den Sieg bei meinem Heimrennen. Meine Beine haben super mitgespielt und ich konnte meinen Plan umsetzen und mich bei der letzten Aufwärtsetappe absetzen“, so der strahlende Sieger.

Landesmeister gekürt

Im Zuge des M3 Montafon Mountainbike Marathon wurden fünf Landesmeistertitel vergeben. Daniel Geismayr holte sich nicht nur den Sieg, sondern auch den Landesmeistertitel für Vorarlberg. Bei den Damen darf sich Anna Stöckler (M2) Landesmeisterin nennen. Der neue Landesmeister Junioren U19 (M1) heißt Simon Fleisch. Bei den Junioren U17 (Mfit) war Kilian Feurstein der schnellste Vorarlberger. Zur U17 Landesmeisterin (Mfit) wurde Lea Riem gekürt. Das Montafon darf sich über zwei Vize-Landesmeistertitel freuen: Daniel Zugg (M3) und Anna Meixner (M2) schafften es als zweit-schnellste Vorarlberger ins Ziel.

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