Drei Top-Ten-Plätze für das ÖSV-Team

Bester ÖSV-Läufer beim gestrigen Skicross-Weltcup-Bewerb im Montafon war Adam Kappacher als Gesamt-Siebter vor Christoph Wahrstötter (9.). Für „Fredi“ Berthold aus Gargellen war beim Auftakt Schluss.

Kappacher hatte sich für sein Heimrennen mehr vorgenommen, zumal er in der Vorwoche in Val Thorens (FRA) in beiden Rennen die Qualifikation nicht geschafft hatte. Daher war der Salzburger nicht ganz zufrieden. Für Wahrstötter war Rang neun ein Schritt in die richtige Richtung. Wie Wahrstötter erreichten auch der Steirer Sandro Siebenhofer (13.) und der Oberösterreicher Johannes Rohrweck (15.) das Viertelfinale. Für den Salzburger Oliver Vierthaler (18.), den Steirer Robert Winkler (19.), den Oberösterreicher Thomas Mayrpeter (20.) und Frederic Berthold aus Gargellen (27.) kam in der Auftaktrunde das Aus. Der Sieg ging an den Schweizer Ryan Regez vor den beiden Kanadiern Kristofor Mahler und Brady Leman.

Ergebnisse der Damen

Für Limbacher gab ein Vorfall im Halbfinallauf Grund zum Ärger: Sie war in einer Kurve vor der Zielgeraden von zwei Kanadierinnen in die Zange genommen worden und dann mit einem Skistock am rechten Oberschenkel getroffen worden. Die Oberösterreicherin verlor dadurch an Geschwindigkeit. „Das Loch in meiner Hose zeigt, dass diese Aktion recht heftig war, aber solche Situationen kommen beim Ski Cross eben vor“, sagte Limbacher nach dem Lauf. Die Steirerin Katrin Ofner belegte nach einem Aus im Viertelfinale Platz 15. Der Sieg ging an die Kanadierin Marielle Thompson vor der Schwedin Sandra Näslund und ihrer Landsfrau Courtney Hoffos. Am Dienstag geht der Weltcup in Arosa (SUI) mit einem Sprintrennen weiter.

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