„Habe die Ski brutal laufen lassen“

Der Deutsche Thomas Dreßen gewann gestern die Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen vor dem Norweger Aleksander Aamodt Kilde und dem Franzosen Johan Clarey. Bester ÖSV-Starter wurde Vincent Kriechmayr wurde als Vierter.

Topfavorit Beat Feuz aus der Schweiz landete nur an sechster Stelle, blieb im Abfahrtsweltcup aber freilich voran. Matthias Mayer, der Sieger der Abfahrt vor einer Woche auf der Kitzbüheler Streif, fehlte wegen einer Grippe. Dressen sorgte für den ersten deutschen Abfahrtssieg auf der Kandahar seit Markus Wasmeier 1992. Das letzte Weltcuprennen seiner Karriere bestritt der Südtiroler Peter Fill, der 2015/16 und 2016/17 den Abfahrts- sowie 2017/18 den Kombinations-Weltcup gewonnen hatte.

„Hölle nicht gut erwischt“

„Ob es ein Genuss war, weiß ich nicht so recht, aber die Stimmung bei unserem Heimrennen ist der Wahnsinn“, sagte der erfolgreichste deutsche Abfahrer anschließend im ZDF: „Die Hölle hab ich nicht so gut erwischt. Danach habe ich die Ski brutal laufen lassen.“

Abgeschlagener Favorit

Auch der Schweizer Favorit Beat Feuz, der mit 0,35 Sekunden nach 30 Fahrern auf Platz sechs lag, konnte den zweiten Weltcup-Erfolg von Dreßen nach dessen Abfahrtssieg Ende November 2019 in Lake Louise nicht verhindern.

SKI Alpin

Weltcup Garmisch-Partenkirchen
Herren-Abfahrt (Top Ten):

1. Thomas Dreßen (GER) 1:39,31 Min.

2. Aleksander A. Kilde (NOR) +0,16

3. Johan Clarey (FRA)  +0,17

4. Vincent Kriechmayr (AUT) +0,26

5. Travis Ganong (USA)  +0,27

6. Beat Feuz (SUI) +0,35

7. Niels Hintermann (SUI) +0,39

8. Kjetil Jansrud (NOR) +0,49

9. Max Franz (AUT)  +0,52

10. Emanuele Buzzi (ITA) +0,54

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