Cupfighter Austria Lustenau

Was für ein Finish: Daniel Tiefenbach und die Austria siegten im Elfer-Schießen! Foto: GEPA

Was für ein Finish: Daniel Tiefenbach und die Austria siegten im Elfer-Schießen! Foto: GEPA

7:6 n.E. – gegen WSG Wattens gelingt der starken Mählich-Elf eine ÖFB-Cup-Sensation.




Nach dem Trubel um den Abgang von Marcel Canadi nach Amstetten konnten sich die Grün-Weißen gestern wieder voll und ganz auf Fußball konzentrieren. Die Hausherren fanden gut in die Partie und zeigten gegen den Bundesligisten eine ansprechende Leistung. Beide Teams agierten zunächst abwartend, dem Publikum boten sich kaum Torraumszenen. Die Tiroler versuchten zwar immer wieder, das Spiel an sich zu reißen, vermochten aber nicht, das taktische Konzept der Hausherren zu knacken. Damit ging es torlos in die Kabinen.

Starkes Comeback

In der zweiten Halbzeit erwischten die Wattener die Austria-Hintermannschaft eiskalt. Nach Petsos-Vorlage traf Dedic routiniert zur 1:0-Führung für die Gäste (46.). Das verschaffte Selbstvertrauen bei den Gästen, aber auch die Austria kam zu Chancen, z.B. durch Neuzugang Lukas Katnik, der eine Flanke per Kopf aufs Tor brachte, dem Ball aber zuwenig Richtung geben konnte (53.). Die Grün-Weißen erhöhten das Tempo und versuchten, den Rückstand wettzumachen. Das gelang dann in der 63. Minute. Innenverteidiger Sebastian Feyrer erzielte per Kopf nach Freistoß-Flanke den Ausgleich – absolut verdient, denn die Lustenauer agierten zu diesem Zeitpunkt absolut auf Augenhöhe. Den Zuschauern bot sich nun ein spannender Schlagabtausch mit hochkarätigen Chancen auf beiden Seiten. Nach dem Remis in der regulären Spielzeit ging es in die Verlängerung. Und in dieser versetzte Thomas Mayer die versammelte Austria-Gemeinde in Ekstase. Mit einem herrlichen Distanz-Schlenzer erzielte der Stürmer den 2:1-Führungstreffer (99.). Die Freude währte allerdings nur kurz, denn nach Freyer-Handspiel im Sechzehner glich Pranter per Elfmeter aus (105.). Nach einer hektischen Schlussphase ging es daraufhin ins Elfmeter-Schießen. Dort belohnte sich die Mählich-Elf dann endgültig. Denn Wattens-Neuzugang Stefan Maierhofer scheiterte vom Punkt, Lustenaus Mayer traf. Damit zog die Austria mit dem Gesamtscore von 7:6 n. E. ins das Halbfinale des ÖFB-Cups auf.

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