„Rossi könnte der beste NHL-Österreicher werden“

Marco Rossi im Einsatz für die Ottawa 67s. Der Rankweiler wird beim NHL-Draft im Juni als ganz heißes Eisen gehandelt. Fotos: GEPA

Marco Rossi im Einsatz für die Ottawa 67s. Der Rankweiler wird beim NHL-Draft im Juni als ganz heißes Eisen gehandelt. Fotos: GEPA

Josh Bell von „thehockeywriters“ stuft das Feldkircher Eishockey-Talent sogar stärker als Thomas Vanek ein.

Auch vor der OHL (eine der drei kanadischen Top-Nachwuchsligen) macht das Coronavirus keinen Halt, bis auf Weiteres wurde auch dort der Spielbetrieb unterbrochen. Zeit, für eine Zwischenbilanz und Einschätzung zu Vorarlbergs heißestem Eishockey-Eisen, Marco Rossi. Aktuell führt der Rankweiler mehrere Statistiken in der Liga an, ist ligaübergreifend (OHL, WHL, QMJHL) mit 120 Punkten aus 56 Spielen Topscorer – sogar vor Alexis Lafreniere, aktuell unumstrittener Nummer-Eins-Draft-Pick.

Warum besser als Vanek?

Unter anderem diese Statistiken veranlassen Josh Bell von „thehockeywriters“ zu wahren Lobeshymnen. Aus seiner Sicht ist Rossi aufgrund seiner vielen spielerischen Möglichkeiten sogar höher einzustufen als Thomas Vanek, der es in seiner Karriere auf über 1000 NHL-Spiele gebracht hat und sich knapp 79 Millionen US-Dollar an Spielergehältern auf seinem Konto gutschreiben ließ. Für Josh Bell steht fest: „Vanek war eine Offensiv-Waffe, ein Sniper vor dem Herrn. Sein Defensivverhalten hätte allerdings besser sein können. Eine Schwäche, die Rossi nicht hat. Der Ottawa 67s-Center besitzt das Komplettpaket, ist offensiv eine Waffe und auch defensiv mit einem beachtlichen Mindset ausgestattet.“ Vanek wurde 2003 an 5. Stelle gedraft, Bell traut Rossi bei den Drafts im Juni 2020 sogar einen Pick unter den Top 3 zu. Aktuell hoch gehandelte Teams, die Rossi auswählen könnten: Ottawa Senators und Detroit Red Wings. Bell: „Beide könnten einen Spieler wie Rossi sehr gut gebrauchen.“

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