F1: Über 10.000 Corona-Tests für Spielberg

Renault testete bereits auf dem Gelände – Spielberg bereitet sich auf den Formel-1-Auftakt am 2. und 12. Juli vor. Foto: GEPA

Renault testete bereits auf dem Gelände – Spielberg bereitet sich auf den Formel-1-Auftakt am 2. und 12. Juli vor. Foto: GEPA

Das Biotech-Unternehmen Eurofins Genomics führt beim WM-Auftakt am 5. und 12. Juli die Covid-19-Tests durch und hat gestern die ersten zwei Teststationen am Ringgelände eröffnet.

10.000 bis 12.000 Tests werden rund um die beiden Formel-1-Rennen durchgeführt. Die Formel 1 startet die WM-Saison aufgrund der Corona-Pandemie mit vier Monaten Verspätung und unter strengen Hygienevorschriften. Umfassende Tests sind ein essenzieller Teil davon. „Alle, die am Ring arbeiten – das sind in Summe 3000 Leute, die sich in der roten Zone bewegen – dürfen ihren Arbeitsbereich nur mit einem negativen Covid-19-Bescheid betreten, der nicht älter als vier Tage ist. Lokale Leute werden am Ringgelände getestet“, sagte Siegfried Schnabl, Geschäftsführer Eurofins Genomics Österreich und Osteuropa und verantwortlich für Spielberg, gestern. Ab nächsten Montag wird daher Kapazität erhöht, dann sind 20 Teststationen am Ringgelände in Betrieb. „Wir sind in Summe mit ca. 50 Leuten vertreten, die den ganzen Formel-1- und FIA-Tross routinemäßig abstreichen (Proben nehmen). Alle fünf Tage muss sich jeder testen lassen“, erzählte Schnabl. Das Logistik-Konzept sieht vor, dass die Proben zweimal täglich vom Ringgelände in das Labor in Ebersberg 30 km östlich von München transportiert werden. Dort wird sieben Tage die Woche 24 Stunden ausgewertet, was eine Kapazität von 25.000 Tests pro Tag ergibt.

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