0:2 – Pleite im Westderby

Der SCR Altach tat sich gegen die kompakt stehenden Tiroler schwer.  Foto: GEPA

Der SCR Altach tat sich gegen die kompakt stehenden Tiroler schwer.  Foto: GEPA

Altach enttäuschte vor 500 Zuschauern in der Cashpoint-Arena gegen Wattens.

Mit der kurzfristigen behördlichen Beschränkung der Zuschaueranzahl von 3000 auf 500 haderten nicht nur die Verantwortlichen des Cashpoint SCR Altach. Nichtsdestotrotz verlangten die „verbliebenen“ Gäste vor dem Anpfiff so etwas wie einen Pflichtsieg. In der vergangenen Saison holte die Pastoor-Elf gegen die Tiroler in vier Duellen zehn Punkte. Die Swarovski-Elf war also bislang ein gern gesehener Gegner der Altacher. Doch die Gäste starteten furios und erwischten die Schwarz-Weißen sprichwörtlich auf dem falschen Fuß: Bereits in der vierten Minute enteilte Wattens-Stürmer Zlatko Dedic der Altacher Hintermannschaft und traf mit einem platzierten Schuss ins kurze Eck zum 0:1. Nach einer kurzen Schockstarre erfingen sich Nussbaumer, Tartarotti und Co. aber und übernahmen das Kommando in der Partie. Zählbares kam jedoch nicht heraus, da wie schon zuletzt im Heimspiel gegen Hartberg entweder der konsequente Abschluss fehlte oder wie beim Schussversuch von Daniel Nussbaumer (32.) der Gästekeeper glänzend parierte.

Wenig Durchschlagskraft

Je mehr Minuten verstrichen, desto nervöser wirkte das Spiel der Hausherren. An mangelnder Einsatzbereitschaft lag es aber nicht. Als Dedic einen Konter der Tiroler mit seinem Doppelpack gar zum 0:2 (64.) abschloss, war der Frust der Altacher natürlich groß. Die spielerische Leichtigkeit war dahin, während die Silberberger-Elf zusehends an Selbstvertrauen gewann und ein ums andere Mal „Nadelstiche“ gegen die verunsicherten Altacher, die ihrerseits nur noch durch Netzer (84./Kopfball) zu einer echten Torchance kamen, setzte. Von einem geglückten Saisonstart für den SCR Altach kann somit leider nicht gesprochen werden. Vielmehr zieht sich die fehlende Durchschlagskraft nach vorne derzeit wie ein roter Faden durchs Spiel der Pastoor-Elf, die den Abgang von Sidney Sam bislang nicht kompensieren konnte.

tipico BUNDESLIGA

SCR Altach – WSG Tirol 0:2 (0:1)
500; Cashpoint-Arena,
SR Muckenhammer


Tore: 0:1 Dedic (6.), 0:2 Dedic (65.)


Ballbesitz: 61/39
Gewonnene Zweikämpfe: 34/35
Angekommene Pässe: 467/252


Aufstellungen:
SCR Altach: Casali – Thurnwald (Schmiedl, 61.), Dabanli, Anderson, Karic – Oum Gouet, Fischer (Maderner, 84.), Tartarotti (Wiss, 73.) – Zwischenbrugger (Netzer, 60), Obasi, Nussbaumer


WSG Tirol: Oswald – Schnegg, Gugganig, Behounek, Koch – Frederiksen (Smith, 66.), Celic, Petsos (Hager, 87.), Rogelj (Rieder, 76.) – Dedic (Pranter, 87.), Yeboah (Anselm, 66.)

Weitere Spiele:


St. Pölten – Rapid 1:2 (1:2)
1:0 Hugy (6.), 1:1 Fountas (15.), 1:2 Kara (17., E.)

Ried – Salzburg 1:3 (0:1)
0:1 Berisha (45.+1), 0:2 Berisha (53.),
1:2 Wießmeier (83.), 1:3 Daka (90.+10)


Heute:

Austria – Admira  14.30 Uhr
Hartberg – Sturm 14.30 Uhr
LASK – Wolfsberg 17 Uhr


Tabelle:
3. Spieltag Spiele Tore  Pkt.

1.  Red Bull Salzburg 3 10:3 9

2.  Rapid Wien 3 7:3 7

3.  SKN St. Pölten 3 6:2 4

4.  WSG Tirol 3 5:4 4

5.  LASK 2 2:1 4

6.  RZ Wolfsberg 2 3:3 3

7.  Austria Wien 2 2:2 3

8.  SV Ried 3 5:7 3

9.  SK Sturm Graz 2 1:1 2

10.  TSV Hartberg 2 1:3 1

11.  SCR Altach 3 2:7 1

12.  FC Admira 2 1:9 0

4. Runde:

Samstag, 3. Oktober

Admira – Ried  17 Uhr
Tirol – Austria 17 Uhr
Wolfsberg – St. Pölten  17 Uhr


Sonntag, 4. Oktober

Sturm – Altach  14.30 Uhr
Salzburg – Hartberg 14.30 Uhr
Rapid – LASK 17 Uhr

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