„Müssen Negativität als Motivator nutzen“

Nach der Schlappe gegen den Stadtligisten First Vienna am Mittwoch sitzt der Stachel bei den Altachern vor dem heutigen Spiel gegen Linz tief.  Fotos: GEPA

Nach der Schlappe gegen den Stadtligisten First Vienna am Mittwoch sitzt der Stachel bei den Altachern vor dem heutigen Spiel gegen Linz tief.  Fotos: GEPA

Der SCR Altach trifft ­heute Nachmittag ­auswärts auf Linz. Nach der schwachen ­Leistung am Mittwoch im ÖFB-Cup gegen Vienna sind die Rheindörfler gefordert.

Die Cupniederlage gegen den Wiener Viertligisten hat ihre Spuren beim SCR Altach hinterlassen, die Stimmung ist gelinde gesagt „gedrückt“. „Natürlich ist nach so einer Leistung wie am Mittwoch sehr viel Negativität da. Es geht jetzt aber darum, genau diese negative Energie zu nutzen und als Motivator für das Spiel gegen den LASK anzusehen. Es geht dabei auch nicht um einzelne Spieler, sondern wir als Mannschaft sind gefragt, uns selber wieder aus dieser Situation herauszuziehen. Wir sitzen alle im selben Boot“, zeigt sich Altach-Coach Alex Pastoor auf der Pressekonferenz vor dem Spiel in Linz selbstkritisch. Der heutige Gegner ist zudem eine ganz andere Nummer als die Wiener Stadtkicker. Doch die Altacher geben sich kämpferisch. „Der LASK ist eine Mannschaft mit nicht allzu vielen Schwächen. Deshalb werden wir auch nicht im Vorhinein schon öffentlich darüber reden. Wir haben aber diese Saison gegen Salzburg zumindest eine Halbzeit lang schon gezeigt, dass wir gegen einen guten Gegner, der dich ständig unter Druck setzt, bestehen können“, erinnert Pastoor und betont: „Wenn man zu einem Gegner hinfährt, mit dem Gefühl, ohnehin keine Chance zu haben, kann man gleich zuhause bleiben. Natürlich rechnen wir uns für Sonntag etwas aus.“

<p>Alex Pastoor</p>

Alex Pastoor

Infos

SCR Altach – Zahlen und Fakten:

• Der SCR Altach hat eine Passgenauig­keit von 77%. In der gegnerischen Hälfte waren 68% der Pässe erfolgreich. Beide Werte werden in dieser Saison der Bundesliga nur vom FC Red Bull Salzburg (82%/77%) überboten.

• Daniel Maderner führte im Heimspiel gegen den Wolfsberger AC
22 ­Zweikämpfe – Höchstwert.

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