Gröden: Kilde holt Speed-Double

Norweger im Anflug: Aleksander Aamodt Kilde raste der Konkurrenz davon.  Foto: GEPA

Norweger im Anflug: Aleksander Aamodt Kilde raste der Konkurrenz davon.  Foto: GEPA

Einen Tag nach dem Super-G gewann der Norweger Aleksander Aamodt Kilde gestern auf der Saslong auch die traditionelle Abfahrt. Bester Österreicher war als 9. Max Franz vor Matthias Mayer.

24 Stunden nach seinem ersten Saisonsieg fuhr Kilde den zweiten „Hunderter“ ein und übernahm damit auch die Führung in der Weltcup-Gesamtwertung. Im Vorwinter hatte dem Norweger ein Sieg genügt, um die große Kristallkugel zu ergattern. „Mein Skifahren ist besser, auch der Speed ist da“, sagte Kilde nach seinem sechsten Weltcupsieg. „Und ich bin ein Jahr älter. Alles passt einfach“, freute sich der 28-Jährige, für den es ebenfalls schon heute mit dem Riesentorlauf in Alta Badia weitergeht.

Schwaches ÖSV-Ergebnis

Für die Österreicher endete der Gröden-Klassiker eher enttäuschend. Franz konnte sich über seinen neunten Platz nicht freuen. „Überhaupt nicht. Ich habe mich grundsätzlich gut gefühlt und mich voll reing‘haut. Aber ich habe früh ein Packerl zum runtertragen bekommen. Dann versuchst, schneller zu fahren als es geht“, so der Kärntner.

Schreck für Mayer

Matthias Mayer sorgte bei der gestrigen Abfahrt für eine Schrecksekunde, als es ihm genau an der Stelle, an der er sich einst bei einem Sturz einen Rückenwirbel gebrochen hatte, einen Ski verschnitt. „Das ist Gröden, das gehört bei mir offenbar dazu“, meinte der Tageszehnte im Anschluss seufzend. Zu seinem Verschneider meinte er zudem: „Ich musste ein bissl improvisieren.“

ski aplin

Herren-Abfahrt in Gröden – Top 10

1.  Aleksander A. Kilde (NOR) 2:01,45

2.  Ryan Cochran-Siegle (USA)  +0,22

3.  Beat Feuz (SUI) +0,54

4.  Bryce Bennett (USA) +0,62

. Kjetil Jansrud (NOR) +0,62

6.  Jared Goldberg (USA) +072

7.  Carlo Janka (SUI) +0,78

8.  Romed Baumann (GER) +0,90

9.  Max Franz (AUT) +0,98

10. Matthias Mayer (AUT) +1,05

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