0:2 – keine Punkte bei den Violetten

Austrias Djuricin erzielt in dieser Situation den Führungstreffer für die Austria. Zwischenbrugger hat das Nachsehen. Fotos: GEPA

Austrias Djuricin erzielt in dieser Situation den
Führungstreffer für die Austria. Zwischenbrugger hat das Nachsehen. Fotos: GEPA

Im ersten Spiel der Qualirunde lässt der SCR Altach die drei Punkte bei Austria Wien.

Rund eineinhalb Monate nach dem 1:5-Debakel gastierten die Rheindörfler wieder in der Generali Arena. Ohne die verletzten Schreiner, Karic und Thurnwald startete die Canadi-Elf verhalten in die Partie, die Austria hatte in der ersten Viertelstunde wesentlich mehr Spielanteile. Die Folge: Wimmer gelang der vermeintliche Führungstreffer (9.). Nach Ecke von Sarkaria verlängert Schösswendter auf Wimmer. Der nickt per Kopf ein. Schiedsrichter Jäger hat davor allerdings ein Foul von Schösswendter an Subotic gesehen. Glück für Altach, die Entscheidung war nämlich eher fragwürdig. Im Anschluss kamen Kobras und Co. immer mehr ins Spiel, zwingende Chancen konnte man sich allerdings nicht erspielen. Zu fahrig war das Spiel nach vorne. Im Gegenteil: Kurz vor Ende der ersten Halbzeit (44.) hatten die Altacher erneut Glück. Kobras kann den Ball im „Fünfer“ nicht kontrollieren. Austrias Martel kommt an die Kugel, aber Zwischenbrugger rettet in letzter Sekunde. Dabei schien der Ball verdächtig hinter der Linie zu sein.

Zäher Beginn

Zu Beginn der zweiten Halbzeit nahmen beide Teams wohl die von der Bundesregierung ausgesprochene „Osterruhe“ im Osten Österreichs zu wörtlich. Keine Ideen, keine Dynamik, keine gelungenen Aktionen – mit einem Wort: Unspektakulär. Der einsetzende Regen trug darüber hinaus das Seine dazu bei. Mit den Einwechslungen von Obasi für Nussbaumer und Maderner für Meilinger (66.) setzte Canadi auf mehr Offensive, phasenweise kam es in Folge durchaus zu guten Aktionen der Rheindörfler, Zählbares kam letztendlich nichts heraus. Nach knapp 80 Minuten stand Austrias Djuricin im Mittelpunkt. Erst leitet die Nummer 92 der Violetten den Angriff ein, über Sarkaria und Zwierschitz kommt der Ball wieder zum FAK-Stürmer. Dieser lässt Zwischenbrugger im Sechzehner aussteigen und netzt trocken ein (81.). Kurz vor Spielende foult Altachs Andersson im Strafraum Austrias Fitz. Dieser tritt den Strafstoß selbst und verwandelt souverän (88.) zum 2:0-Endstand. Altachs Neven Subotic unter anderem nach dem Spiel: „Der Spielverlauf war nicht so, wie wir ihn haben wollten. Offensiv muss von uns mehr kommen. Ohne Torchancen können wir kein Spiel gewinnen.“

<p class="caption">Fehlstart für Altach: Am Ende stand es 2:0 für Wien. Foto: GEPA</p>

Fehlstart für Altach: Am Ende stand es 2:0 für Wien. Foto: GEPA

<p class="caption">Sarkaria vor Altachs Zwischenbrugger und Edokpolor. Foto: APA</p>

Sarkaria vor Altachs Zwischenbrugger und Edokpolor. Foto: APA

<p class="caption">Foul oder nicht? Martel im Zweikampf mit Subotic. In weiterer Folge fiel das 1:0 für die Austria.</p>

Foul oder nicht? Martel im Zweikampf mit Subotic. In weiterer Folge fiel das 1:0 für die Austria.

<p class="caption">Hier besorgt Fitz per Elfmeter den 2:0-Endstand für die Wiener. Fotos: GEPA</p>

Hier besorgt Fitz per Elfmeter den 2:0-Endstand für die Wiener. Fotos: GEPA

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