Slokar Parallelsiegerin in Zürs

Katharina Liensberger (links) musste sich im Achtelfinale Sarah Hector geschlagen geben.

Katharina Liensberger (links) musste sich im Achtelfinale Sarah Hector geschlagen geben.

Liensberger, Mörzinger und Brunner gestern bereits im Achtelfinale ausgeschieden.

Die 24-jährige Andreja Slokar hat gestern bei heftigem Schneefall das Weltcup-Parallelrennen in Lech/Zürs gewonnen. Die slowenische Skirennläuferin setzte sich bei ihrem Premierenerfolg im Finale gegen die Norwegerin Thea Louise Stjernesund durch, deren Landsfrau Kristin Lysdahl wurde Dritte. Katharina Liensberger, Elisa Mörzinger und Stephanie Brunner schieden bereits im Achtelfinale und damit der ersten K.o.-Runde aus.

Erkältung bei „Liensi“

Liensberger haderte mit dem frühen Aus vor Heimpublikum, war ob ihrer Erkältung aber froh, überhaupt am Start gewesen zu sein. Das sei keine leichte Entscheidung gewesen. „Natürlich hätte ich mir gewünscht, noch ein paar Fahrten mehr zu fahren. Ich war zu direkt dran, es ist sich nicht mehr ausgegangen“, sagte die Lokalmatadorin. „Es heißt jetzt gut regenerieren, gut erholen.“ Bereits heute hebt der Flieger zum Training nach Schweden ab, schon am nächsten Wochenende folgt für die Kugelverteidigerin das Slalomdoppel in Levi. Ebenfalls in der ersten Runde Endstation war für die Schweizerin Lara Gut-Behrami, die wie Liensberger in Abwesenheit der US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin und der Slowakin Petra Vlhova in Hinblick auf den Gesamtweltcup groß abräumen hätte können.

Heute Herren am Start

Riesentorlauf-Spezialist Stefan Brennsteiner hofft, dass er heute im Weltcup-Parallelrennen in Lech/Zürs „halbwegs eine Rolle“ spielen kann. Nach den verletzungsbedingten Ausfällen von Marco Schwarz und Roland Leitinger geht es für das ÖSV-Männerteam darum, den einen oder anderen Athleten durch die Qualifikation (10 Uhr) und in die K.o-Duelle der Top 16 (16 Uhr/live ORF 1) zu bringen. Rennsportleiter Andreas Puelacher sah im Training „konstante Läufe“ seiner Fahrer. Aus Vorarlberger Sicht heute am Start sind Christian Hirschbühl, Thomas Dorner und Patrick
Feurstein. 

<p class="caption">Das Siegerbild mit Andreja Slokar (SLO, m.), Thea Louise Stjernesund (NOR, li.) und Kristin Lysdahl (NOR).</p>

Das Siegerbild mit Andreja Slokar (SLO, m.), Thea Louise Stjernesund (NOR, li.) und Kristin Lysdahl (NOR).

<p class="caption">Wäre gestern gerne länger gefahren: Lokal­matadorin Katharina Liensberger. Fotos: GEPA. AP, APA</p>

Wäre gestern gerne länger gefahren: Lokal­matadorin Katharina Liensberger. Fotos: GEPA. AP, APA

<p class="caption">Packendes Finale zwischen Andreja Slokar (SLO) und Thea Louise Stjernesund (NOR).</p>

Packendes Finale zwischen Andreja Slokar (SLO) und Thea Louise Stjernesund (NOR).

<p class="caption">Mitfavoritin Lara Gut-Behrami (SUI) schied ebenfalls im Achtelfinale aus.</p>

Mitfavoritin Lara Gut-Behrami (SUI) schied ebenfalls im Achtelfinale aus.

<p class="caption">ÖSV-Vizepräsident Patrick Ortlieb zeigt auf den Hang, der gestern ein faires Rennen zuließ.</p>

ÖSV-Vizepräsident Patrick Ortlieb zeigt auf den Hang, der gestern ein faires Rennen zuließ.

<p class="caption">Der Katharina Liensberger-Fanclub aus Göfis unterstützte tatkräftig vor Ort im Zielhang.</p>

Der Katharina Liensberger-Fanclub aus Göfis unterstützte tatkräftig vor Ort im Zielhang.

„Natürlich hätte ich mir gewünscht, noch ein paar Fahrten mehr zu fahren. Ich war zu direkt dran, es ist sich nicht mehr ausgegangen. Es heißt jetzt gut regenerieren, gut erholen. “

Katharina Liensberger

Top 16, Damen

1.  Andreja Slokar (SLO)

2.  Thea Louise Stjernesund (NOR)

3.  Kristin Lysdahl (NOR)

4.  Marta Bassino (ITA)

5.  Sara Hector (SWE)

6.  Marte Monsen (NOR)

7.  Lena Dürr (GER)

8.  Tina Robnik (SLO)

9.  Stephanie Brunner (AUT)

10.  Coralie Frasse Sombet (FRA)

11.  Maryna Gasienica-Daniel (POL)

12.  Andrea Ellenberger (SUI)

13.  Elisa Mörzinger (AUT)

14.  Vanessa Kasper (SUI)

15.  Lara Gut-Behrami (SUI)

16.  Katharina Liensberger (AUT)

Wann & Wo | template