„Wollen an Weihnachten nicht Tabellenletzter sein“

Das letzte Heim-Duell gegen Wolfsberg verloren die Altacher am 28. August mit 2:1. Foto: APA

Das letzte Heim-Duell gegen Wolfsberg
verloren die Altacher am 28. August mit 2:1. Foto: APA

Die rote Laterne soll möglichst noch vor Weihnachten abgegeben werden. Gegen den WAC (heute, 14.30 Uhr) wartet allerdings der Tabellendritte auf die Rheindörfler.

„Es ist natürlich positiv zu sehen, dass es noch nicht zu lange her ist, dass wir auswärts beim WAC gewinnen konnten. Nichtsdestotrotz – wir müssen einfach schauen, dass wir aus der jetzigen Situation herauskommen. Wir wollen nicht Tabellenletzter an Weihnachten sein und da wartet aktuell genügend Arbeit auf uns, um unsere Ziele erreichen zu können“, so Damir Canadi.

Personelle Probleme

Personell sind noch nicht alle Fragen geklärt. Klar ist, dass Berkay Dabanli weiterhin aufgrund einer Knöchelverletzung ausfallen wird. Ebenso steht Philipp Netzer auf der Ausfallliste. Und mit Pape Alioune gesellt sich ein dritter Innenverteidiger mit einer leichten Verletzung hinzu. Ob es für heute reicht, wird sich zeigen. Ob es im gewohnten 4-5-1 oder doch im 3-4-3 gegen die Wolfsberger geht, lässt Canadi offen.

Februar-Sieg bei Canadi Comeback

Im Februar gewann man mit 1:0 im Lavanttal. Es war das Comeback-Spiel von Damir Canadi. Dies gibt dem Trainer „ein gutes Gefühl“, jedoch weiß er ganz genau, wo aktuell die Mannschaft steht. Dem Gegner zollt der Coach Respekt. Man habe sich zu „einem Top-Team in der heimischen Liga entwickelt.“ Mit Michael Liendl erwähnte Damir Canadi auch die Qualitäten des WAC Spielmachers. Der Vorarlberger, welcher seine ersten fußball-erischen Schritte beim FC Nenzing und FC Thüringen setzte, könne „alleine ein Spiel entscheiden.“

Favoritenrolle klar

Auf der einen Seite steht der
Tabellendritte WAC, der sieben seiner jüngsten acht Pflichtspiele gewonnen hat, auf der anderen Seite das Schlusslicht Altach, das zuletzt vier Niederlagen in Folge ohne ein
einziges erzieltes Tor kassiert hat.

„Wir müssen einfach die Tore schießen. Wir hatten auch im letzten Duell wieder genug Möglichkeiten einen Treffer zu erzielen. Dazu kommen auch noch hochkarätige Aktionen, bei welchen wir den letzten Pass nicht an den Mann bringen. Das haben wir analysiert und klar mit der Mannschaft besprochen.“ Damir Canadi, SCRA-Trainer

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