Ariane Rädler auf Platz 5

Riesengenugtuung nach vielen Tiefschlägen: Ariane Rädler fuhr gestern beim Super-G von St. Moritz auf den fünften Platz. Fotos: GEPA

Riesengenugtuung nach vielen Tiefschlägen: Ariane Rädler fuhr gestern beim Super-G von St. Moritz auf den fünften Platz. Fotos: GEPA

26-Jährige aus Möggers mit Achtungserfolg. Gut-Behrami siegt vor Goggia und Shiffrin. ÖSV-Damen schwer geschlagen.

Ariane Rädler hat nach dem ersten Super-G in St. Moritz die Aufgabe der Sonne übernommen und übers ganze Gesicht gestrahlt. Im schwer geschlagenen ÖSV-Team war die Vorarlbergerin gestern mit Platz fünf trotz schlechter Bodensicht nicht nur sprichwörtlich der Lichtblick. „Super, endlich! Das ist eine Riesengenugtuung nach so vielen Tiefschlägen“, sagte Rädler, die bereits vier Kreuzbandrisse hinter sich hat, nachdem ihr bisher bestes Weltcup-Resultat Gewissheit war.

„Endlich gelungen, worauf ich hingearbeitet habe“

„In meinem Umfeld haben schon viele gesagt, ich soll den Hut drauf hauen. Es gab auch viele, die mich darin bestärkt haben, weiterzumachen“, erzählte die 26-Jährige aus Möggers. „Aber ich liebe den Skisport. Jetzt ist mir endlich das gelungen, worauf ich hingearbeitet habe.“ Die Verhältnisse hätten sie gar nicht gestört, gab die mit Startnummer 23 fahrende Rädler zu verstehen, seien „eigentlich das, was mir liegt“. Bei relativer Dunkelheit mussten die Frauen viele Wellen blind ansteuern und auf die Intuition vertrauen. Bei schlechter Bodensicht in Kombination mit Wind klassierte sich mit Tamara Tippler die nächstbeste Österreicherin erst auf Platz 18.

Top 5, Damen

Super-G von St. Moritz

1. Lara Gut-Behrami (CH) 1:19,82 Min.

2. Sofia Goggia (Italien)  +0,18

3. Mikaela Shiffrin (USA)  +1,18

4. Ragnhild Mowinckel (Nor)  +1,45

5. Ariane Rädler (Österreich)  +1,70