Das Ländle-Dutzend bei Olympia

Zwölf Ländle-Wintersportathleten machen sich bei den Olympischen Spielen in Peking Hoffnung auf Medaillen.

2014 in Sochi waren es vier. 2018 in Pyeongchang waren es sechs. 2022 in Peking sind es zwölf. Mit zwölf Athlet*innen war noch nie ein so starkes Aufgebot aus Vorarlberg bei Olympischen Spielen dabei. Nächsten Freitag beginnen die Spiele und dauern bis zum 20. Februar. Das gab es noch nie bei Olympia: Die chinesische Hauptstadt ist die erste Stadt, die sowohl Gastgeber von Sommerspielen (2008) als auch von Winterspielen ist.

<p class="caption">Magdalena Baur fährt als Ersatzfrau für den Damen-Bob mit nach Peking.  Fotos: GEPA, privat</p>

Magdalena Baur fährt als Ersatzfrau für den Damen-Bob mit nach Peking.  Fotos: GEPA, privat

OLYMPISCHE WINTERSPIELE 2022: VORARLBERGER*INNEN IN PEKING

Alessandro Hämmerle (Snowboardcross): Der dreifache Gesamtweltcupsieger und zweifache Saisonsieger galt schon vor der Saison als gesetzt – im Weltcup bestätigte er diese Einschätzung souverän.

Julian Lüftner (Snowboardcross): Der seit vielen Jahren in Vorarlberg lebende Tiroler holte sich sein Ticket mit Rang 3 in Krasnoyarsk. Derzeit liegt er im Weltcup auf Rang 8.

Lukas Mathies (Snowboard): Der Routinier und Gesamtweltcupsieger der Saison 2013/14, hat sich in den letzten Jahren nach einem Ergebnistief wieder nach oben gearbeitet. Trotz verspätetem Saisoneinstieg brachte er im nicht-olympischen Parallelslalom (4. Bad Gastein) und im olympischen Parallel-Riesenslalom (8. Simonhöhe) starke Ergebnisse.

Eva Pinkelnig (Skisprung): Beständig in den Top 10 liegt die zweifache Vizeweltmeisterin von Seefeld auf Rang 9 im Gesamtweltcup. Top-Ergebnis im heurigen Winter war Rang 5 in Lillehammer.

Olga Mikutina (Eiskunstlauf): Rang 8 bei der WM in Stockholm brachte der Feldkircherin sehr früh ein Olympia-Ticket.

Kristian Huber (Bob): Der ehemalige Leichtathlet etablierte sich in den letzten beiden Saisonen als Bremser im 4er-Bob von Benjamin Maier. Top-Ergebnisse waren heuer im 4er die Ränge 2 (Altenberg), 3 (Winterberg), 4 (Altenberg) bzw. 4 und 6 in Innsbruck sowie im 2er der 4. Rang in Sigulda.

Katharina Liensberger (Ski alpin): Die Doppelweltmeisterin von Cortina und Slalom-Weltcupsiegerin 2021/22 ist die stärkste Technikerin bei den Alpinen. In Lienz und in Zagreb fuhr sie im Slalom heuer aufs Stockerl.

Ariane Rädler (Ski alpin): Nach Top-Ergebnissen im Super G von Saisonbeginn an, machte Rang 3 in Zauchensee den Haken unters Olympia-Ticket. Im Super G-Weltcup liegt sie derzeit auf Rang 9.

Christine Scheyer (Ski alpin): Seit
Jahren beständig in der Abfahrt

mit Spitzenergebnissen unterwegs, bestätigte sie ihr Olympiaticket mit den Rängen 5 (Lake Louise) und 10 (Zauchensee). Derzeit ist sie 11. im Abfahrts-Weltcup.

Johannes Strolz (Ski alpin): Ohne ÖSV-Kaderstatus kämpfte sich der Warther durch die interne Qualifikation und brachte in Adelboden zwei gute Läufe ins Ziel. Seinen Sensationssieg bestätigte er mit Rang 5 in Kitzbühel, was ihm derzeit Rang 8 im Slalom-Weltcup einbringt.

Thomas Steu (Rodeln): Zusammen mit seinem Partner Lorenz Koller gewann der Bludenzer den Gesamtweltcup der letzten Saison. Nach einer verletzungsbedingten Pause nach dem 1. Rennen 2021/22 kehrten der Vorarlberger und der Tiroler mit zwei Siegen in Altenberg und Innsbruck zurück.

Yannick Müller (Rodeln): Zusammen mit Armin Frauscher hatte er sein Olympia-Ticket aus der verbandsinternen Qualifikation bereits früh in der Tasche. Die Weltcup-Saison schloss das zweite „Team Vorarlberg – Tirol“ auf Rang 10 ab. Quelle: Olympiazentrum Vorarlberg