Suter gewinnt Kandahar-Abfahrt

Ariane Rädler wurden Siebente. Ihr bisher bestes Weltcup-Abfahrtsresultat. Die Steirerin Cornelia Hütter (Bild klein) ist erstmals seit drei Jahren wieder auf dem Podest. Fotos: GEPA, AP

Ariane Rädler wurden Siebente. Ihr bisher bestes Weltcup-Abfahrtsresultat. Die Steirerin Cornelia Hütter (Bild klein) ist erstmals seit drei Jahren wieder auf dem Podest. Fotos: GEPA, AP

Cornelia Hütter fährt in Garmisch auf das Podest. Ariane Rädler aus Möggers wurde bei ihrer Rückkehr nach einer Corona-Infektion Siebente – die Götznerin Christine Scheyer Zehnte.

In der letzten Abfahrt der Ski-Frauen vor den Olympischen Spielen in Peking haben Corinne Suter und Jasmine Flury für einen Schweizer
Doppelsieg gesorgt. Die bei einem ausgedünnten Starterfeld als Favoritin verbliebene Suter gewann gestern in Garmisch-Partenkirchen mit respektablen 0,51 Sekunden Vorsprung auf ihre Landsfrau. Die Steirerin Cornelia Hütter (+0,78) holte mit einer wilden Fahrt als Dritte ihren ersten Podestplatz in dieser Weltcup-Saison und seit 2018. Die nicht für Olympia nominierte Oberösterreicherin Elisabeth Reisinger (+0,92) schaffte als Sechste ihr bisher bestes Weltcup-Resultat. Ariane Rädler (+0,94) fuhr auf Position sieben. Christine Scheyer (+1,14) komplettierte als Zehnte das rot-weiß-rote Top-Ten-Quartett.

Nicht nach Wunsch

Ramona Siebenhofer, die ursprünglich auf das Garmisch-Wochenende verzichten wollte, verpasste mit 1,68 Sekunden Rückstand als 17. die Top 15. Stephanie Venier (12.), Mirjam Puchner (13.), Tamara Tippler (15.) waren ebenfalls nicht zufrieden. Nadine Fest machte als 19. weitere Punkte, was Vanessa Nussbaumer auf Platz 34 verwehrt blieb.

<p>Christine Scheyer.</p>

Christine Scheyer.

„Es war vermurkst von oben bis unten. Es ist kein gutes Gefühl jetzt, so wegzufahren.“ Ramona Siebenhofer