Altach will punkten

Heute Nachmittag (14.30 Uhr) fordert die Mannschaft von Ludovic Magnin den Aufsteiger SK Austria Klagenfurt.

Vor über 13 Jahren war der SCRA letztmals in der Kärntner Landeshauptstadt im Einsatz. Am
25. April 2009 sorgten Petr Vorisek und Tomas Jun mit einem Doppelpack für einen souveränen 3:0-Auswärtssieg im EM-Stadion in Klagenfurt. Ein Erfolgserlebnis, das auch heute dringend notwendig ist. Sowohl für die Moral als auch für die Tabelle.

Erfolg über den Prozess

Das aus den verschiedensten Gründen die Mannschaft noch nicht eingespielt ist, verwundert Magnin nicht. Trotzdem hat er gegen Austria Wien schon eine veränderte Spielanlage gesehen: „Die Mannschaft traut sich schon jetzt mehr, den Ball zu halten. Die Ballbesitzstatistik ist von 30 auf 60 Prozent gestiegen.“ Gianluca Gaudino fügte hinzu: „In der ersten Hälfte haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht, jedoch in Durchgang zwei konnten wir den Ball immer mehr in die Gefahrenzone bringen.“ Im letzten Drittel gilt es sich noch zu verbessern, meinten beide auf der Pressekonferenz. Dies sei der nächste Schritt. Dass der Faktor Zeit immer mehr zum Verhängnis wird, ist dem Trainer bewusst. Deshalb muss nun so schnell wie möglich ein Erfolgserlebnis her. „Wir erkennen den Ernst der Lage“, so Magnin zur Situation. Jedoch wichtig sei es, dass „die Mannschaft zu jeder Zeit spürt, dass der Trainer ihnen zu 100 Prozent vertraut.“ Die Arbeit im Training stimmt ihn positiv, dass sich das Team in naher Zukunft auch im Spiel belohnen wird. Foto: Stiplovsek

„Ohne Ball war der Kampf nicht zu sehen. Da sind wir noch weit weg von dem, was ich vom Team verlange.“

Ludovic Magnin zum Thema Kampfgeist