Extreme Kälte: Bolschunow gewinnt Langlauf-Rennen

Der Russe Alexander Bolschunow gewann seine dritte Goldmedaille. Foto: GEPA

Der Russe Alexander Bolschunow gewann seine dritte Goldmedaille. Foto: GEPA

Wegen starker Winde und der Temperaturen war das letzte Langlauf-Rennen der Männer in Peking von 50 auf 30 km verkürzt worden.

Der letzte Langlauf-Olympiasieger der Männer bei den XXIV. Winterspielen in Peking heißt Alexander Bolschunow. Der 25-Jährige, der schon im Skiathlon und mit der Staffel triumphiert hatte, gewann die wegen starken Windes und dadurch verstärkter Kälte von 50 auf 30 km verkürzte Konkurrenz im Skating-Stil nach 1:11:32,7 Stunden 5,5 Sekunden vor seinem russischen Landsmann Iwan Jakimuschkin und 7,0 Sek. vor Simen Hegstad Krüger (NOR).

Fünf Medaillen

Bolschunow bilanzierte die Spiele mit dreimal Gold, einmal Silber und einmal Bronze. „Fünf? Wirklich“, sagte Bolschunow und zählte die Medaillen an seinen Fingern herunter. „Fünf Medaillen, drei davon in Gold, ist unglaublich. Vor der Saison hatte ich mir zweimal Gold zum Ziel gesetzt und jetzt hab ich drei und eine Medaille in jedem Rennen, in dem ich teilgenommen habe.“ Er ist der erste männliche Langläufer überhaupt, der fünf Medaillen bei den gleichen Spielen geholt hat. Er wäre übrigens auch gern die 50 km gelaufen. „Generell kann ich sagen, dass es gut für mich ist, wenn die Bedingungen härter sind. Wenn es härter ist, ist es leichter für mich.“ Österreich war in dem Rennen, in dem eine 7,1-km-Schleife vier Mal gelaufen wurde (daher korrekt 28,4 km Distanz) nicht vertreten. Der traditionelle 50-km-Marathon ist übrigens seit 1924 immer auf dem olympischen Programm gestanden und musste erstmals überhaupt verkürzt werden.