Altacher punkten weiter

Altachs Jan Zwischenbrugger im Zweikampf mit Keito Nakamura.

Altachs Jan Zwischenbrugger im Zweikampf mit Keito Nakamura.

Gegen den favorisierten LASK erkämpften sich die Rheindörfler gestern ­verdient einen Punkt. Endstand 0:0.

Nach acht Punkten aus den jüngsten vier Spielen und der Abgabe der „Roten Laterne“ war alles angerichtet für ein Fußballfest in der Cashpoint-Arena. Auch wenn mit dem LASK wohl die stärkste Mannschaft in der Qualifikationsgruppe zu Gast war, trat die Magnin-Elf vom Anpfiff weg mit sehr viel Selbstvertrauen auf. Allein schon die Körpersprache von Monschein, Gaudino und Co. war eine ganz andere als noch vor wenigen Wochen. Natürlich ist es auch wichtig, in der entscheidenden Phase der Saison einen verlässlichen Rückhalt im Tor zu haben: In der 7. Minute verhinderte Altachs Keeper Tino Casali mit einem herrlichen Reflex einen frühen Rückstand. Praktisch im Gegenzug brannte es lichterloh im Linzer Strafraum, nach einem Eckball brachten Netzer und Strauss das Leder aber in aussichtsreicher Position per Kopf nicht im Netz unter. Ebenso wenig wie Noah Bischof in der 11. Minute per Kopf.

Hitzige Zweikämpfe

Aber die 4000 Zuschauer kamen durchaus auf ihre Kosten bei diesem intensiven Spiel, in dem sich die 22 Akteure nichts schenkten. Die in pinkfarbenem Dress angetretenen Gäste wollten mit einem Dreier in Altach jegliche Abstiegsgefahr hintan stellen. Bei den pfeilschnell vorgetragenen Kontern ließ deren Offensive um Goiginger, Nakamura und Hong ihre Spielstärke durchaus hin und wieder aufblitzen. Aber das Altacher Abwehrbollwerk ohne den zuletzt sehr stark agierenden zentralen Innenverteidiger Nanizayamo, der durch Kapitän Philipp Netzer ersetzt wurde, hielt stand. In der zweiten Halbzeit erhöhten die Linzer die Schlagzahl zusehends. Nach etwas mehr als einer Stunde hätte dann Altachs junger Mittelstürmer Noah Bischof zum Helden avancieren können, aber allein vor dem Tor brachte er seinen Kopfball nicht am Linzer Teamtorhüter Schlager vorbei. Ein Raunen ging durch die Arena, denn solche Großchancen gab es bei den aufopferungsvoll kämpfenden Schwarz-Weißen aus Altach nicht zuhauf. Die Stimmung und Anspannung auf und neben dem Platz stiegen in Folge von Minute zu Minute. Viele gelbe Karten und hitzige Zweikämpfe prägten die packende, wenn auch bis zuletzt torlose Schlussphase, nach der es am Ende bei der gerechten Punkteteilung blieb.  WAM

<p class="caption">Die Linzer Fans sorgten für rosa vernebelte ­Sichtverhältnisse im Rheindorf. Fotos: Lerch</p>

Die Linzer Fans sorgten für rosa vernebelte ­Sichtverhältnisse im Rheindorf. Fotos: Lerch

<p class="caption">Schiedsrichter Markus Hameter.</p>

Schiedsrichter Markus Hameter.

Admiral Bundesliga

Qualifikationsgruppe/26. Runde

Gestern:

SCR Altach – LASK  0:0 (0:0)
Cashpoint-Arena, SR Hameter

Tore: –

Gelbe Karten: Bischof (51.), Haudum (71.), Bumberger (89.), Strauss (91.), Nimaga (92.); Sako (43.), Filipovic (51.), Balic (90.), Schlager (92.)

Aufstellungen:

SCR Altach: Casali – Mischitz, Strauß, Zwischenbrugger, Netzer (Bumberger, 76.), Schreiner – Haudum, Gaudino (Tartarotti, 76.), Nimaga – Monschein, Bischof (Nuhiu, 66.)

LASK: Schlager – Filipovic, Holland, Sako – Renner, Michorl, Jovicic, Flecker – Goiginger (Luckeneder, 66.), Nakamura (Gruber, 75.), Hong (Balic, 66.)

Weitere Spiele von gestern:

Hartberg – Admira M. 1:2 (0:2)

Kainz (51.); Kerschbaum (13./E), ­Surdanovic (41.)
Ried – WSG Tirol 2:3 (1:1)

Satin (36.), Bajic (69.); Rogelj (20.), Vrioni (82., 94.)

Tabelle

1. A. Mödling 27 6 11 10 32:35 19

2. LASK 27 7 10 10 35:32 18

3. SV Ried 27 8 9 10 36:48 18

4. WSG Tirol 27 7  9 11 34:53 18

5. SCR Altach 27 5 7 15 17:41 15

6. Hartberg 27 5 10 12 30:38 14

Meistergruppe/26. Runde

Heute:

Austria Wien – Salzburg 14.30 Uhr

Sturm Graz – Rapid Wien 14.30 Uhr

WAC – A. Klagenfurt 17 Uhr

Tabelle

1. RB Salzburg 26 21 4  1 63:15 39

2. Sturm Graz 26 13  7  6 52:34 27

3. Rapid Wien 26 10 8 8 42:36 22

4. Austria Wien 26 9 11 6 35:27 21

5. WAC 26 11 4 11 37:42 18

6. Klagenfurt 26  7 10 9 34:46 16

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