„Haben es selbst in der Hand“

Mit Positivität und Mut will Miroslav Klose den SCR Altach zurück in die Erfolgsspur führen. Zu Gast ist heute der SK Rapid Wien (14.30 Uhr).

Sport hat seine eigenen Gesetze und oftmals entscheiden wenige Augenblicke über Sieg oder Niederlage. Vor zwei Wochen war der späte Verlusttreffer im Derby nicht nur ein Stimmungsdämpfer nach einem bis dahin sehr passablen Saisonstart, sondern für Cheftrainer Miroslav Klose auch gewissermaßen der Knackpunkt für die folgenden Partien: „Wir hatten einige Tage daran zu knabbern.“

Gegen Rapid will er mit seinem Team den Wind wieder drehen und fordert dafür Spieler, die bereit sind, 90 Minuten alles auf dem Platz zu geben, was in ihnen steckt. „Bei beiden Mannschaften ist aktuell etwas Unruhe drin. Sie können sich sicher sein, dass ich gegen Rapid jene Spieler aufstellen werde, die vorangehen und sich dieser Situation stellen“, ließ der Coach kürzlich auf der Pressekonferenz zum Spieltag verlauten.

Im Kollektiv gefordert

Schwarzmalerei will auch Manuel Thurnwald nicht gelten lassen: „Es sind erst sechs Spieltage gespielt und wir haben es selbst in der Hand, die Stimmung zu ­drehen.“

Jeder Einzelne, aber vor allem das Kollektiv sei gefordert, sich mit Einsatz und Leidenschaft Erfolgs­erlebnisse und damit auch Punkte zu erarbeiten.

Trio fehlt im heutigen Spiel

Verzichten muss Trainer Klose am heutigen Spieltag noch immer auf Felix Strauss, der sich aber wieder im Aufbautraining befindet. Mit Guy Dahan (Nasenbeinbruch) und Johannes Tartarotti (Sprunggelenk/MRT-Ergebnis noch immer ­ausständig) sind zudem zwei neue Namen auf die Verletztenliste dazugekommen.

<p>M. Klose</p>

M. Klose

<p>M. Thurnwald</p>

M. Thurnwald