Nächster Dämpfer für Altach

Die Gäste standen sehr hoch und brachten Altach durch frühes Pressing oft in der eigenen Hälfte unter Druck. Fotos: GEPA

Die Gäste standen sehr hoch und brachten Altach durch frühes Pressing oft in der eigenen Hälfte unter Druck. Fotos: GEPA

Nach einer 1:0-Führung kassiert die Klose-Elf gegen Klagenfurt noch vier Gegentreffer.

Mit der Klagenfurter Austria kam nicht unbedingt der „Lieblingsgegner“ der Rheindörfler nach Altach. In den zwei bisherigen Aufeinandertreffen in der Vorsaison setzte es zwei deutliche Niederlagen. Nach sieben Minuten kam aber die Elf von Miro Klose erstmals gefährlich vors gegnerische Tor. Noah Bischof und Jan Jurcec brachten das Leder bei ihrer Doppelchance jedoch nicht im Tor unter. Das sollte für längere Zeit die einzige Offensivaktion der Rheindörfler gewesen sein, denn Klagenfurt übernahm zusehends das Kommando in der Partie. Das Spiel dümpelte vor sich hin. In der 38. Minute verhinderte Altach-Keeper Odehnal mit einer Glanzparade bei einem guten Fernschuss der Gäste einen Gegentreffer. Diese Aktion war aber ein Weckruf für die Altacher, die prompt im Gegenzug das umjubelte 1:0 erzielten: Neuzugang Alexis Tibidi setzte sich im Sechzehner gegen seinen Gegenspieler Wimmer durch und traf souverän in die linke kurze Ecke.

Gästestürmer Pink
mit „Tripplepack“

Umso bitterer war, dass diese Führung nicht in die Kabine gebracht wurde und sie sich kurz vor dem Pausenpfiff auskontern ließen. Markus Pink nickte per Kopf zum 1:1-Ausgleich ein. Dem nicht genug, doppelte der Torschütze kurz nach Wiederbeginn nach. Mit viel Einsatz stemmten sich die Altacher gegen die Niederlage. Nuhiu (65./Kopfball) und Bischof (67.) scheiterten nur um Zentimeter. Zwanzig Minuten vor Ende sorgte der Schiedsrichter für Hektik und zückte bei einem harmlosen Tackling von Ndiaye den roten Karton. Nach VAR-Intervention wurde die Fehlentscheidung wieder zurückgenommen. Die Schlussphase war ein Spiegelbild der bisherigen Saison: Während ein Schuss von Pink aus zehn Metern von der Latte zum 1:3 (78.) ins Tor sprang, prallte ein Kopfball von Edokpolor von der Querlatte zurück ins Feld. Und dass just zu den aufkommenden Unmutsäußerungen der Altacher Fans in der Nachspielzeit sogar noch der vierte Gegentreffer kassiert wurde, passte zum neuerlich unglücklichen Auftritt des Tabellenschlusslichtes. WAM