Altach will rote Laterne abgeben

Miroslav Klose will Atlachs Bilanz gegen Hartberg verbessern. Foto: APA

Miroslav Klose will Atlachs Bilanz gegen Hartberg verbessern. Foto: APA

Der SCR Altach will heute (14:30 Uhr) im direkten Duell gegen Hartberg an die Leistungen der letzten Runden anschließen.

Altach will sich vom jüngsten Rückschlag auf dem Weg nach oben nicht irritieren lassen. Die Rheindörfler zeigten gegen Meister Salzburg eine starke Vorstellung, Zählbares kam jedoch nicht heraus. Mit Ried und Hartberg überraschten direkte Konkurrenten im unteren Tabellendrittel. Heute (14.30 Uhr) gastieren die Hartberger im Ländle.

Hartberg ist „Angstgegner“

Die Oststeirer reisen mit einem 3:0 beim LASK und herausragender direkter Bilanz gegen Altach im Gepäck an. Hartberg verlor in der Bundesliga nur eines der vergangenen elf Duelle, sechsmal siegte der TSV dabei. Im heimischen Schnabelholz ist Altach aktuell fünf Partien (eine Niederlage, vier Unentschieden) gegen Hartberg sieglos.

„Wir wollen gewinnen“

In Altach sieht Miroslav Klose einen gänzlich anderen Gegner als beim 1:2 in Hartberg zum Liga-Start. „System, Spielphilosophie mit und gegen den Ball haben sich geändert. Nichtsdestotrotz spielen wir zu Hause und wollen gewinnen“, sagte der Deutsche. Klose vermisst bei seinem Team noch eine gewisse Leichtigkeit. „Die müssen wir uns erarbeiten. Wir wollen es in der Rückrunde besser machen.“

„Können wieder aufstehen“

Acht Zähler hat Altach in den ersten elf Runden gesammelt. Nach dem 2:3 gegen Salzburg trauerten die Vorarlberger einer Überraschung nach. Klose sah Fortschritte, vermisste das Spielglück. „Zuletzt haben alle gegen uns gespielt, wir sind zurückgerutscht“, meinte er mit Blick auf die Tabelle. Diese weist Altach auf dem letzen Rang und zwei Zähler hinter Hartberg aus. Unruhe sollen die Erfolge der Konkurrenz nicht ausgelöst haben. „Wir haben oft genug bewiesen, dass wir wieder aufstehen können“, so Klose.