Kilde gewinnt, Österreicher geschlagen

Otmar Striedinger und Matthias Mayer (Bild groß) waren die besten ÖSV-Herren und teilten sich Platz zwölf. Aleksander Aamodt Kilde (Bild klein) siegt bei der zweiten Abfahrt in Gröden. Fotos: AP

Otmar Striedinger und Matthias Mayer (Bild groß) waren die besten ÖSV-Herren und teilten sich Platz zwölf. Aleksander Aamodt Kilde (Bild klein) siegt bei der zweiten Abfahrt in Gröden. Fotos: AP

Aleksander Aamodt Kilde ist gestern auf das oberste Treppchen des Sieger-podests zurückgekehrt. Striedinger und Mayer als beste Österreicher nur auf Platz zwölf.

Der Sieger der ersten beiden Saison-Abfahrten gewann auf der Grödener Saslong 0,35 Sek. vor dem Franzosen Johan Clarey, nachdem er am Donnerstag ebendort auf verkürzter Strecke beim Sieg von Vincent Kriechmayr Fünfter geworden war. Als beste Österreicher kamen die Kärntner Striedinger und Matthias Mayer ex aequo nur auf Rang zwölf (+1,24 Min.).

„Herunten war ich zufrieden, die Ciaslat war gut“, analysierte Mayer sein Rennen, sah jedoch Mängel im Flachstück. „Im oberen Teil habe ich bis zur ersten Zwischenzeit sehr viel Zeit verloren.“ In einem Zwischenresümee der bisherigen Abfahrtssaison äußerte sich der dreifache Olympiasieger nicht ganz unzufrieden, sieht aber auf alle Fälle Potenzial für Mehr. „Es ist kein Sieg dabei, es könnte besser sein.“ Striedinger räumte ebenso ein, dass mehr drinnen gewesen sei. „Ich habe ein paar kleine Schnitzer gehabt. Deswegen reagiere ich jetzt zwar nicht negativ, aber auch nicht positiv.“ Der am Donnerstag ausgefallene Daniel Hemetsberger (+1,94) und Kriechmayr (+1,95) – „Einfahrt Ciaslat war ich einfach ein bisschen zu übermotiviert“ – landeten unmittelbar hinter ihren Landsleuten Julian Schütter und Christopher Neumayer (jeweils 29./+1,90) ex aequo bloß auf Rang 31 und blieben damit ohne Weltcup-Punkt. Christoph Krenn schied aus.

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