„Heimweh hatte ich fast keines!“

Nach der Matura ins Ausland – WANN & WO besuchte Elisabeth (20) aus Götzis, Absolventin eines freiwilligen sozialen Jahres.

Elisabeth (20) aus Götzis hat die vergangenen zehn Monate bei einer Gastfamilie in Dänemark gelebt und in einem Kindergarten gearbeitet. WANN & WO berichtet sie von ihren Erfahrungen und Erlebnissen. „Auch ganz ohne Sprachkenntnisse kam ich sehr schnell zurecht, anfangs auch notfalls mit Händen und Füßen“, erklärt Elisabeth lachend. „Innerhalb einiger Monate konnte ich bereits fließend Dänisch sprechen, weil man es einfach jeden Tag braucht“, berichtet sie. Besonders die Arbeit mit den Kindergartenkindern war für die angehende Studentin eine enorme Hilfe, um ihre Sprachkenntnisse schnell zu verbessern. Außerdem habe sie wöchentlich Sprachkurse besucht. „Ich wohnte zehn Monate lang bei einer Gastfamilie, die mich sofort liebevoll aufgenommen hat. Heimweh hatte ich dank ihnen so gut wie keines.“ Es gebe aber auch die Möglichkeit, in Wohngemeinschaften mit anderen Teilnehmern des Programmes zusammenzuwohnen. „Als Teil einer Familie lernt man die Sprache aber viel schneller und man hat sehr viele Möglichkeiten, neue Traditionen und den Alltag des jeweiligen Landes mitzuerleben“, schwärmt die 20-Jährige. Sie rät jedem, einfach so offen und spontan wie möglich zu sein, dann könne nicht viel schiefgehen. „Ideal ist es, in der Freizeit möglichst viele Ausflüge zu machen, so lernt man Land und Leute am besten kennen.“

Soziale Arbeit

Gearbeitet hat die zukünftige Studentin in einem Waldkindergarten, etwa 30 Stunden die Woche. Sie bekam auch ein kleines Taschengeld sowie freie Kost und Logis. Es fanden auch immer wieder Treffen statt, bei denen man mit anderen Teilnehmern des Programms zusammenkam. „Diese Abende waren eine tolle Möglichkeit sich austauschen, zu quatschen und gemeinsam eine schöne Zeit zu verbringen!“ Ein FSJ im Ausland war für Elisabeth eine tolle Erfahrung sich weiterzuentwickeln und eine neue Kultur zu erforschen. „Jedem, der ins Ausland möchte, kann ich nur ans Herz legen, diese Möglichkeit zu nutzen!“

Das Programm

Ihr Auslandseinsatz wurde über das EU-Programm Erasmus+: Jugend in Aktion finanziert. Der Europäischen Freiwilligendienst (EFD) bietet jungen Menschen zwischen 17 und 30 Jahren die Möglichkeit, sich für zwei bis zwölf Monate in einer gemeinnützigen Einrichtung in Europa zu engagieren und dabei wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Das aha unterstützt und begleitet die Teilnehmer bei der Projektvorbereitung und während des Einsatzes. Hierbei gibt es eine enorme Vielfalt an Möglichkeiten, von Jugendbetreuung über Behindertenhilfe, bis hin zu Arbeit mit Obdachlosen oder Flüchtlingen.

Elisabeth (20) engagiert sich gerne sozial und liebt die Arbeit mit Kindern – beides konnte sie in Dänemark ausleben. Fotos: Privat
Elisabeth (20) engagiert sich gerne sozial und liebt die Arbeit mit Kindern – beides konnte sie in Dänemark ausleben. Fotos: Privat
Elisabeth (20) engagiert sich gerne sozial und liebt die Arbeit mit Kindern – beides konnte sie in Dänemark ausleben. Fotos: Privat
Elisabeth (20) engagiert sich gerne sozial und liebt die Arbeit mit Kindern – beides konnte sie in Dänemark ausleben. Fotos: Privat
Elisabeth (20) engagiert sich gerne sozial und liebt die Arbeit mit Kindern – beides konnte sie in Dänemark ausleben. Fotos: Privat
Elisabeth (20) engagiert sich gerne sozial und liebt die Arbeit mit Kindern – beides konnte sie in Dänemark ausleben. Fotos: Privat
Artikel 1 von 1