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Statements von Amnesty International und Ärzte ohne Grenzen

Amnesty
international

1Alexander Obermayr, operativer Leiter der ARGE AIWWF: „Nachdem wir uns ausschließlich durch private Spenden finanzieren und keine Gelder von Regierungen und politischen Parteien akzeptieren, ist es notwendig, die breite Bevölkerung um finanzielle Unterstützung zu bitten. Für unsere jungen Mitarbeiter, mit ihrem jugendlichen Eifer, ist es manchmal schwer nachvollziehbar, warum manche Menschen nicht ebenso fokussiert auf die Vision von Amnesty International sind. Wir achten besonders darauf, dass die Gespräche seriös und respektvoll verlaufen und natürlich muss ein ,Nein‘, auch als solches akzeptiert werden. Der Vergleich mit Bettlern stört uns dabei nicht. Wir empfinden nichts Negatives, wenn wir bzw. unsere Mitarbeiter mit Menschen verglichen werden, die auf Grund einer Notsituation um Unterstützung bitten.“

Ärzte ohne

grenzen

2 Elisabeth Nyanda, Leiterin Spendenmarketing: „Standwerbung ist für uns ein idealer Weg, um auf die Situation in unseren Einsatzgebieten aufmerksam zu machen und gleichzeitig um eine regelmäßige Spende zu bitten. Nur durch die Unterstützung vieler Einzelner ist unsere weltweite Hilfe für Menschen in Not möglich. Wir haben uns verpflichtet, mindestens 80 Prozent aller Finanzmittel für Völker in Not zu verwenden. Maximal 20 Prozent werden für Öffentlichkeitsarbeit, Finanzbeschaffung und Administration verwendet. Dabei organisieren wir alles selbst, auch die Auswahl der Mitarbeiter, die befristet fest angestellt werden. Damit stellen wir sicher, dass unsere Organisation kompetent, professionell und seriös präsentiert wird.“

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