„Verantwortung übernehmen!“

A. Heinrich
A. Heinrich

Schüler der BHAK Bregenz beim Workshop „friends and more“ des Büros für Zukunftsfragen.

Die Stärkung des Sozialkapitals als „Kitt der Gesellschaft“ wird wichtiger, wenn der gesellschaftliche Trend in eine andere Richtung geht. Das Miteinander bleibt auf der Strecke, wenn Konsumorientierung und Einsamkeit gerade auch bei jungen Menschen zunehmen. Diese Schulprojekte sind eine Chance, das Sozialkapital innerhalb und außerhalb der Schule zu fördern. Die Jugendlichen werden bestärkt, durch ihr Tun Verantwortung zu übernehmen.

Interaktivität

Junge Menschen orientieren sich an der Akzeptanz in ihrem Umfeld. Schüler erleben durch interaktives Bearbeiten den Wert und die Bedeutung von gelingenden Beziehungen. „Das Fach ,Business Behaviour‘ soll den Schülern aufzeigen, dass es neben businesstauglichem Verhalten sehr viele Dinge in unserem Leben gibt, die nicht käuflich sind“, erklärt Prof. Annette Heinrich, BHAK Bregenz. „Unser Konsumverhalten über den billigsten Preis hinaus hat große Auswirkungen auf das Netzwerk Wirtschaft. Im Workshop wurde deutlich, dass jeder Einzelne einen Beitrag leisten kann.“

„Rege Diskussion“

„Die rege Diskussion und das aktive Mitarbeiten hat uns gezeigt, dass junge Menschen sich sehr wohl mit globalen Themen und gesellschaftlichen Zusammenhängen beschäftigen“, sagt Projektleiterin Annemarie Felder. „Manchmal herrscht das lähmende Gefühl ‚ein Einzelner kann eh nichts ändern‘ vor. Hier wollen wir ansetzen und sie darin bestärken, kleine Impulse und Projekte in ihrem Lebensumfeld direkt umzusetzen, weil auch Einzelne etwas bewirken können.“

A. Felder
A. Felder
Schüler erfahren beim ,friends and more‘-Workshop des Büros für Zukunftsfragen, was sie zu einem besseren Miteinander beitragen können. Fotos: AP, APA, handout/Felder
Schüler erfahren beim ,friends and more‘-Workshop des Büros für Zukunftsfragen, was sie zu einem besseren Miteinander beitragen können. Fotos: AP, APA, handout/Felder
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