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Die Limomacher starten durch

Für WANN & WO etikettierten die Limomacher eine Charge ihrer verschiedenen Limonaden und Biere. Fotos: MiK, handout/Die Limomacher

Für WANN & WO etikettierten die Limomacher eine Charge ihrer verschiedenen Limonaden und Biere. Fotos: MiK, handout/Die Limomacher

Keineswegs Flaschen sind Julian Egle, Alexander Thurnher und Joachim Fink – ihr Start-Up setzt auf Regionalität.

Die Limomacher mit Sitz in der Gelben Fabrik in Dornbirn machen sich auf, den personalisierten Getränkemarkt zu erobern. „Vor einem Jahr hatte ich die Idee, einer Zitronen-Limonade ein Facelift zu verpassen. Die Idee gefiel meinem Kollegen Alexander ebenfalls, und wenig später hatten wir dann mit Joachim Fink auch einen Abfüll-Partner im Boot. Nach einem halben Jahr haben wir unser Konzept dann überarbeitet und uns für eine Private Labeling-Idee entschieden“, informiert Julian Egle. Kunden können bei den Brause-Pionieren verschieden Getränke wie Limonaden und seit Kurzem auch Bier in hippen 0,33 Liter Longneck-Flaschen erwerben.

„Rapid Prototyping und Feedback von Kunden“

Der Clou besteht darin, dass die Brause dann mit individuell designten Etiketten versehen wird – ganz nach Wunsch und Bedürfnissen der Kunden und kostenlos von den Grafikern des Start-Ups umgesetzt. „Rapid Prototyping – wir haben uns darauf spezialisiert, Produkte schnell auf den Markt zu bringen und dann vom Feedback der Kunden jedes Mal aufs Neue und unmittelbar zu lernen“, führt Alexander Thurnher fort. „Besonders wichtig war uns die Einbindung von regionalen Partnern. So kooperieren wir mit der FH Vorarlberg, die uns von Anfang an unterstützt haben. Abgefüllt wird im Bregenzerwald. Besonders stolz sind wir auf unsere Produktionspartner von der Lebenshilfe – dort werden die Flaschen dann mit Etiketten versehen. Und seit Neuestem haben wir mit Mercedes Schneider unseren heimischen Mobilitätspartner gewonnen“, informiert Julian weiter.

„Independent-Hipster-Getränke-Markt“

Fünf Jahre lebte Julian in Wien und kam dort als Veranstalter in Kontakt mit dem „Independent-Hipster-Getränke-Markt“. Die Idee, sein Geschäftsmodell in diesem Bereich zu verwirklichen, lag nahe. Der Jung-Unternehmer führt fort: „Mich hat es immer gereizt, nach eigenem Kopf und mit meiner eigenen Strategie etwas auf den Markt zu bringen. Garniert mit diesem ‚Lean‘-Gedanken, bei dem wir auf die starke Vernetzung mit unseren Partnern bauen, besteht die Möglichkeit, relativ risikofrei und ohne großen Kapitalaufwand ein Start-Up zu gründen.“ Und die Geschichte vom österreichischen Brausehersteller, der sich aufmacht, den Weltmarkt zu erobern, ist ja nicht neu.

<p class="caption">Etikettiert werden die Flaschen von der Lebenshilfe Vorarlberg.</p>

Etikettiert werden die Flaschen von der Lebenshilfe Vorarlberg.

<p class="caption">Mobilitätspartner Mercedes Schneider und ihr Headquarter in der Gelben Fabrik.</p>

Mobilitätspartner Mercedes Schneider und ihr Headquarter in der Gelben Fabrik.

<p class="caption">WANN & WO sprach mit den Limomachern über ihr Start-Up.</p>

WANN & WO sprach mit den
Limomachern über ihr Start-Up.

<p>Alexander Thurnher</p>

Alexander Thurnher

<p>Julian Egle</p>

Julian Egle

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