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„Es muss eine Lösung her“

Neben zahlreichen anderen erzählte auch Marcel aus Hohenems von seiner Krebserkrankung sowie seinen Aufenthalten in der Uniklinik Innsbruck und dem Krankenhaus Dornbirn. Fotos: W&W/Purin

Neben zahlreichen anderen erzählte auch Marcel aus Hohenems von seiner Krebserkrankung sowie seinen Aufenthalten in der
Uniklinik Innsbruck und dem Krankenhaus Dornbirn. Fotos: W&W/Purin

Am Donnerstag fand in Dornbirn der Info- und Diskussionsabend „Pro Kinder-Onkologie“ statt. Betroffene und Politiker waren vor Ort.

„Meine Frau und ich mussten nach der Diagnose unseres Kindes nicht nur unsere Jobs aufgeben, sondern auch auf einem Campingplatz wohnen, um in der Nähe unseres Kindes sein zu können. Es gab einfach keinen Platz in Innsbruck“, so Papa Stefan. Worauf Alena, die selbst an Krebs litt, erzählte, dass die Uni-Klinik nur ein Spital war. „Im Gegensatz zu Dornbirn – die Kinder-Onkologie war für uns ein zweites Zuhause.“

„In Dornbirn nie passiert“

Besonders berührend war die Geschichte von Marcel – für ihn waren es viele Kleinigkeiten, die den Unterschied ausmachen. „In Innsbruck kann es passieren, dass deine Akte doppelt angelegt wird, oder du mit falschem Namen angesprochen wirst. In Dornbirn ist so etwas niemals passiert. Wir waren wie eine Familie, jeder kennt sich.“

„Die dürfen nicht“

Auch ehemalige Krankenschwestern des KH Dornbirn waren anwesend. Diese fragten sich, weshalb niemand vom Krankenhaus-Personal anwesend war. „Die dürfen nicht“ – hörte man Betroffene im Saal sagen. Von den Politikern wusste auch Christoph Waibel (FPÖ) etwas zu erzählen: „Ich habe selbst schon innerhalb meiner Familie Erfahrung damit gemacht. Versteift euch nicht darauf, wer schuld ist und wer nicht.“