Vorarlberger Start-up sorgt für Freiheit zwischen den Beinen!

Eines vorweg: Es geht hier nicht um Surfshorts oder Badehosen. „Unsere Shorts sind Beachshorts, Walkshorts oder, wie wir sagen würden, ‚After-Sports-Shorts‘ – und zwar für Männer. Es sind die bequemsten Shorts für die entspanntesten Momente im Leben. Hosen, die du als erstes aus der Tasche ziehst, wenn du es einfach bequem haben willst – in der Hängematte, an der Bar oder einfach beim Chillen,“ erklärt Gründer Andreas Gähwiler. Nuffinz heißen die in Orange, Gelb und Grün erhältlichen Shorts, abgeleitet von „nuffin underneath“, was so viel wie „nichts darunter“ bedeutet. Die Vorstellung, auf Boxershorts verzichten zu können und so immer für frischen Wind in der guten Stube zu sorgen, kommt gut an. Auf Kickstarter haben die bequemen Gestreiften nach einem Bilderbuchstart das Finanzierungsziel von 5000 Euro in weniger als fünf Tagen erreicht!

Erfolg bedeutet,
probieren zu können

Alle Designs und Prototypen für die Shorts kommen aus dem Ländle. Gut vernetzt lässt das Team um Andreas Stoffe aus Portugal in einer Produktionsstätte in Bulgarien verarbeiten. „Wir sind sehr froh, dass wir hier mit professionellen Partnern arbeiten können und die Wertschöpfung komplett in Europa erfolgt. Die Produktion ist zwar etwas teurer, aber dafür stimmt auch einfach die Qualität und die Kommunikation ist deutlich einfacher.“ Einblick und Infos bekommt man auf www.nuffinz.com, dort kann man die Shorts auch bestellen. Der Bregenzer ist dankbar. „Ich hab meine erste Firma bereits in meiner Studienzeit vor fast 20 Jahren gegründet und war lange Jahre selbstständig, bevor ich vorübergehend in ein Angestelltenverhältnis gewechselt bin. Zurück in der Selbständigkeit bedeutet für mich Erfolg, solche Ideen wie Nuffinz ausprobieren zu können. Dafür bin ich sehr dankbar.“ Der Werbeauftritt des Projekts versetzt in Sommerlaune, doch das Video für die Nuffinz wurde eher spontan gedreht. „Das war eine der verrücktesten Geschichten des ganzen Projekts. Am ersten Tag, als wir in dem Kitesurfingcamp ankamen, lief ein komplettes Kamerateam mit Equipment an uns vorbei. Ich hätte sie ja gar nicht gefragt, wenn meine bessere Hälfte mich nicht dazu angespornt hätte. So kam es, dass wir einen Tag Zeit hatten, ein Storybook zu schreiben. Wir hatten das große Glück gleich einen Belgier namens Herve für das Vorhaben zu gewinnen, dann noch einen Spanier namens Sergio und schlussendlich einen Marokkaner namens Hamid. Alle waren Feuer und Flamme. Wir hatten einen Riesenspaß und ich glaube, das sieht man auch im Video.

Blick in die Zukunft

Nach dem Beachlife ist nun Arbeit angesagt, doch Andreas sieht es positiv: „Aktuell ist nicht viel los mit surfen. Aber der Ausblick ist ja nicht so schlecht, denn irgendwer muss ja die künftigen Fotoshootings begleiten.“ Die Geschichten um das Projekt Nuffinz, der erfolgreiche Kickstarter-Auftakt und die Menschen im Hintergrund verheißen eine spannende Zukunft. Vorerst konzentriert sich Andreas auf die Shorts. Später sind weitere Designs geplant sowie eine Linie für Mädels. Bequeme „After-Sports-Shorts“, die auch denen viel Platz und Komfort bieten, die ihn eigentlich gar nicht brauchen.

<p class="caption">„After-Sports-Shorts“ von Nuffinz: Mehr als ein „gute Laune“ Projekt.</p><p class="caption">Foto: handout/privat </p>

„After-Sports-Shorts“ von Nuffinz:
Mehr als ein „gute Laune“ Projekt.

Foto: handout/privat 

„Aktuell ist nicht viel los mit surfen. Aber der Ausblick ist ja nicht so schlecht, denn irgendwer muss ja die künftigen Fotoshootings begleiten.“ Andreas Gähwiler

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