Ab Hof oder vom Nahversorger?

Links der Einkauf vom Supermarkt, die Ausbeute von Wochenmarkt und Hofläden ist auf der rechten Seite.  Fotos: W&W

Links der Einkauf vom Supermarkt, die Ausbeute von Wochenmarkt und Hofläden ist auf der rechten Seite.  Fotos: W&W

Welche Unterschiede gibt es zwischen Supermarkt und dem Angebot am Markt oder in Hofläden? W&W macht die Probe aufs Exempel.

Fur den Test hat W&W einen kleinen Warenkorb zusammengestellt und versucht, im Supermarkt sowie auf dem Wochenmarkt in Dornbirn und in Hofläden möglichst die gleichen Produkte einzukaufen: Gemüse der Saison, etwas Fleisch, Speck, Käse, Eier und Kartoffeln. Der Erfahrungsbericht zeigt, dass vieles nicht ganz so ist, wie vor dem Test vermutet.

Packungsgrößen

Einen auffälligen Unterschied gibt es bei den Verpackungsgrößen: Während man am Wochenmarkt problemlos auch einzelne Karotten oder einen halben Broccoli kaufen kann, ist man im Supermarkt oft an die einheitlichen Packungsgrößen gebunden. Vor allem für Singles lohnt es sich allerdings nur selten, gleich eine ganze Kilo-Packung Karotten zu kaufen.

Einkaufserlebnis

Das Einkaufserlebnis in einem Hofladen oder auf dem Wochenmarkt ist mit dem Besuch zwischen den Regalen beim Nahversorger kaum vergleichbar. Im direkten Gespräch mit den Landwirten und Verkäufern lässt sich viel über die von ihnen angeboten Produkte erfahren. So erzählt etwa Dietmar Streitler von der Metzgerei Fontain am Markt gerne, wie genau sein Speck sechs Wochen lang reift. Bei Gertrud’s Garten bekommt man erklärt, welche Gemüsesorten gerade Saison haben und warum es deshalb momentan auch keine eigenen Tomaten im Angebot gibt. Außerdem gibt es hier auch mal ein „Schnifele Käs“ oder sonst ein „Probiererle“ zu verkosten. Preislich liegen die beiden Warenkörbe nicht sehr weit auseinander, den großen Unterschied macht in unserem Warenkorb der Speck aus.

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