Das (fiese) Dating-Glossar

Bei einer durchschnittlichen „Smartphone-Penetration“ von drei Stunden am Tag, entstehen ständig neue Trends. Fotos: Sams

Bei einer durchschnittlichen „Smartphone-Penetration“ von drei Stunden am Tag, entstehen ständig neue Trends. Fotos: Sams

Das harte Single-Leben: W&W präsentiert die angesagtesten Dating- Phänomene.

Während Oma und Opa noch „uf da Stubate gsi sind“ und sich auf konventionelle Art und Weise kennen lernten, führen die Medien zu neuen Herausforderungen, wenn es um die Partnerwahl geht. Ein schnell getipptes „musste gerade an dich denken“, lässt alle Zweifel über Bord werfen, „das kann nur echtes Interesse bedeuten!“ Im Zeitalter von Whatsapp und Messenger sind überall und jederzeit Flirts möglich. Mit „Breadcrumbing“, zu deutsch „Brotkrümel streuen“, hält Mann oder Frau sich Gesprächspartner warm, füttert sie mit kleinen Appetithäppchen, damit sie möglichst lange hinterherlaufen. Jahrhunderte nach dem „Fensterln“, müssen sich Singles heute mit neuartigen Trends wie „Cuffing“ oder „Zombieing“ herumschlagen. Die neuen Begrifflichkeiten, die in den Chatverläufen ihr Unwesen treiben, beschreiben oft Verhalten, die es immer schon gegeben hat. Doch macht es manchmal Sinn, die Dinge beim Namen zu nennen. Sie helfen Betroffenen zu verstehen, was mit ihnen passiert – und auch die Verfasser selbst können dadurch besser einordnen, dass es vielleicht nicht in Ordnung ist, was sie da anstellen. Um möglichst viele Herzen zu retten, hat WANN & WO die wichtigsten zusammengetragen.

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