„Hakuna Matata und Pole Pole!“

Den Blick schweifen lassen: „Je weiter man mit dem Boot auf den Ozean hinausfuhr, desto schöner wurde das Wasser.“  Fotos: handout/privat

Den Blick schweifen lassen: „Je weiter man mit dem Boot auf den Ozean hinausfuhr, desto schöner wurde das Wasser.“  Fotos: handout/privat

Julia Ropele (31) aus Hard verlor ihr Herz an die afrikanische ­Inselgruppe Sansibar.

Thailand, Indien, Ägypten oder Bali – die 31-Jährige hat schon viele Länder dieser Welt bereist. Doch das kleine Sansibar im Indischen Ozean vor der Küste Tansanias, das Julia kürzlich gemeinsam mit einer Freundin bereiste, hat es der Harder­in ganz besonders angetan: „Die Menschen sind sehr liebenswürdig und zufrieden, auch wenn sie nicht sehr viel haben. Hakuna Matata (Kein Problem) und Pole Pole (Nur mit der Ruhe) bestimmen hier das Leben. Eine Einstellung, die auch unserer Gesellschaft ganz gut tun würde.“

Geparden und „Nemos“

Zwei Wochen lang erkundete die Büroleiterin der Festspielgastronomie das kleine Land, das sich flächenmäßig fast 1:1 mit Vorarlberg deckt, allerdings dreimal soviele Einwohner hat. Dabei besuchte sie die Orte Kizimkazi, Jambiani und Stone Town. Die Harderin beschreibt das Leben in dem muslimischen Land als bunt und sehr herzlich. Neben einem Besuch des „Freddy Mercury“-Hauses, in dem der legendäre Queen-Sänger einst gelebt haben soll, besuchte sie den Night Market in Stone Town – laut Julia eine „Touristenabzocke“ – streichelte Geparden in Cheetah’s Rock, beobachtete Clownfische auf Schnorcheltouren in smaragdblauem Wasser und besuchte Konzerte einheimischer Musiker. „Die Städte sind lebendig, die Strände schneeweiß und das Wasser glasklar. Wunderschön.“

Kulturschock Dubai

Nach zwölf Tagen Tropenparadies ging es mit einem Kurzaufenthalt in Dubai wieder zurück nach Europa. „Dubai war ein richtiger Schock. Es war unglaublich heiß, die Menschen verschlossen und die gläsernen Hochhauspaläste, die mitten aus der Wüste ragen, stellten einen harten Gegensatz zur Inselwelt dar, in der wir uns in den Tagen zuvor befunden hatten. Es war aber trotz allem toll, Dubai einmal gesehen zu haben.“ Seit wenigen Tagen erst ist Julia nun wieder zuhause am Bodensee und schon zieht es sie wieder in die Ferne. „Ich weiß noch nicht, wo es hingeht, aber die nächste Reise kommt bestimmt. denn einmal im Jahr muss ich ganz einfach ans Meer.“

<p class="caption">Julias winziges Strandhäuschen.</p>

Julias winziges Strandhäuschen.

Zur Person

Name: Julia Ropele

Alter: 31 Jahre
Wohnort: Hard
Lieblings-Reiseziel: Kann mich nicht entscheiden
Hobbys: Reisen, Konzerte, Zeit mit Freunden

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