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Wir l(i)eben das „Vanlife!“

Die W&W-Campingserie #vanlife ist zu Ende – aber das Leben im Bus geht weiter. Und zwar nicht nur für uns, sondern auch für diese coolen Bus-Ladys!

Das haben die Betreiber vom Flugplatz Hohenems wohl auch noch nicht gesehen: Fünf Busse fahren nacheinander auf die Landebahn, dann gehen die Schiebetüren auf und eine Gruppe Camping-Begeisterter schaut sich gegenseitig in ihre rollenden Behausungen. Willkommen beim Mini-Camper-Treffen (das wir natürlich vorher mit dem Flugplatz abgesprochen haben, also bitte nicht nachmachen)! Denn wie könnte die WANN & WO-Campingserie besser enden, als mit einer geballten Ladung „Vanlife“?

Der Weg ist das Ziel

In zwei Monaten Camping-Recherche haben wir Plätze in allen Himmelsrichtungen des Ländles abgeklappert: Vom Panorama Camping Sonnenberg in Nüziders über Camping Salzmann in Fußach, Alpencamping in Nenzing, Camping Dornbirn und Camping Hochlitten bis zum Waldcamping Feldkirch. Dabei haben wir viele spannende Menschen getroffen – wie etwa Lukas, der in einem ausgemusterten Feuerwehrauto die Welt erkundet, oder Hermann „the German“, der mit nichts weiter als einem Fahrrad von Bayern über die Alpen bis in die Schweiz fährt. Und genau so etwas kennen die Vanlife-Girls in diesem Camping-Finale nur zu gut. Zeit, sie zu Wort kommen zu lassen!

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              Susanne, 37, Volkswagen T4, Feldkirch
            </p><p>„‚Es gibt ein Ziel, aber keinen Weg; was wir Weg nennen, ist Zögern.‘ Dieses Zitat von Franz Kafka bewegt mich, wenn ich an das Reisen mit dem Bus denke. Das Reisegefühl vermittelt mir Abenteuerluft, aber auch Gelassenheit, Zufriedenheit mit dem, was jetzt gerade ist, und die Aufforderung, sich an Neuem zu freuen. Das sind Ziele, die ich ohne zögern auf dem Weg mit dem Bus erreiche. Umweltfreundlicher wäre natürlich ein Autogas-Antrieb. Für den interessiere ich mich gerade. Wir haben sogar eine Tankstelle in Hohenems, die Autogas anbietet.“</p><p />

Susanne, 37, Volkswagen T4, Feldkirch

„‚Es gibt ein Ziel, aber keinen Weg; was wir Weg nennen, ist Zögern.‘ Dieses Zitat von Franz Kafka bewegt mich, wenn ich an das Reisen mit dem Bus denke. Das Reisegefühl vermittelt mir Abenteuerluft, aber auch Gelassenheit, Zufriedenheit mit dem, was jetzt gerade ist, und die Aufforderung, sich an Neuem zu freuen. Das sind Ziele, die ich ohne zögern auf dem Weg mit dem Bus erreiche. Umweltfreundlicher wäre natürlich ein Autogas-Antrieb. Für den interessiere ich mich gerade. Wir haben sogar eine Tankstelle in Hohenems, die Autogas anbietet.“

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               Sandy, 33, Volkswagen T5, Reuthe
            </p><p>„Am liebsten fahre ich irgendwo ans Wasser, wo ich surfen kann. Vergangenes Jahr war ich etwa drei Wochen in Nordspanien an der Küste entlang unterwegs. Sonst bin ich hier viel in den Bergen, auch wenn es mal nur ein oder zwei Nächte sind. Hauptsache Berge, Natur, Wasser. Die Stellplätze – so gut wie immer wild – ergeben sich meist spontan. Immer am Start ist mein Hund Chevy, da fühle ich mich nachts allein in der Wildnis wohler. Ich liebe es, in den lauen Sommernächten auf meiner Dachterrasse zu liegen, Sterne und das Himmelszelt über mir zu beobachten und die Stille genießen. Im Herbst möchte ich für ein paar Wochen nach Portugal fahren: Immer die Küste entlang auf der Suche nach schönen Plätzen und schönen Wellen.“</p>

 Sandy, 33, Volkswagen T5, Reuthe

„Am liebsten fahre ich irgendwo ans Wasser, wo ich surfen kann. Vergangenes Jahr war ich etwa drei Wochen in Nordspanien an der Küste entlang unterwegs. Sonst bin ich hier viel in den Bergen, auch wenn es mal nur ein oder zwei Nächte sind. Hauptsache Berge, Natur, Wasser. Die Stellplätze – so gut wie immer wild – ergeben sich meist spontan. Immer am Start ist mein Hund Chevy, da fühle ich mich nachts allein in der Wildnis wohler. Ich liebe es, in den lauen Sommernächten auf meiner Dachterrasse zu liegen, Sterne und das Himmelszelt über mir zu beobachten und die Stille genießen. Im Herbst möchte ich für ein paar Wochen nach Portugal fahren: Immer die Küste entlang auf der Suche nach schönen Plätzen und schönen Wellen.“

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               Nina, 37, Volkswagen T5, Göfis
            </p><p>„Ob Klettern, Wandern oder Biken – Hauptsache Natur. Emi, mein T5, ist mein Outdoor-Wohnzimmer. Selbst ausgebaut gibt es zwar immer etwas zu verbessern, aber perfekt muss es nicht sein. Eher geht es darum, sich seinem Sein und der Natur wieder bewusster zu werden. Ich bin gerade von meiner Auszeit in Frankreich zurück. Durch Nationalparks, vorbei an Lavendel und Flamingos am Straßenrand – unvergessliche Momente und Orte, die einen sprachlos machen. Mit Emi kann ich mich treiben lassen, schlafen wo es mir gefällt und einfach auf Reisen sein. Oder wie Roger Willemsen sagte: ‚Der Tourist sucht den Ort in seiner Augenblicklichkeit, der Reisende dagegen sucht die Dauer, das Immerwährende.‘“</p>

 Nina, 37, Volkswagen T5, Göfis

„Ob Klettern, Wandern oder Biken – Hauptsache Natur. Emi, mein T5, ist mein Outdoor-Wohnzimmer. Selbst ausgebaut gibt es zwar immer etwas zu verbessern, aber perfekt muss es nicht sein. Eher geht es darum, sich seinem Sein und der Natur wieder bewusster zu werden. Ich bin gerade von meiner Auszeit in Frankreich zurück. Durch Nationalparks, vorbei an Lavendel und Flamingos am Straßenrand – unvergessliche Momente und Orte, die einen sprachlos machen. Mit Emi kann ich mich treiben lassen, schlafen wo es mir gefällt und einfach auf Reisen sein. Oder wie Roger Willemsen sagte: ‚Der Tourist sucht den Ort in seiner Augenblicklichkeit, der Reisende dagegen sucht die Dauer, das Immerwährende.‘“

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               Anja, 31, Mercedes Vito, Dornbirn
            </p><p>„Mein Bus ist schon länger unterwegs als ich: Ich habe ihn einer Freundin abgekauft, die damit ein halbes Jahr durch Europa gereist ist – und so ein bisschen reist dieser Spirit immer mit, auch wenn er inzwischen komplett umgebaut ist! Wir sind praktisch jedes freie Wochenende in Vorarlberg und Umgebung unterwegs. Die bisher längste Reise führte uns drei Wochen durch Schweden, in diesem Jahr stehen drei Wochen Österreich und Slowenien an. Jedenfalls, falls wir uns nicht noch umentscheiden, denn genau das ist ja das Beste am Reisen mit Bus: Man ist frei und unabhängig! Das ist übrigens auch für meinen Hund Samy großartig. Ich habe ihn aus dem Tierheim adoptiert und konnte beobachten, wie er mit jedem Ausflug in die Natur aufblühte. Unbezahlbar.“</p>

 Anja, 31, Mercedes Vito, Dornbirn

„Mein Bus ist schon länger unterwegs als ich: Ich habe ihn einer Freundin abgekauft, die damit ein halbes Jahr durch Europa gereist ist – und so ein bisschen reist dieser Spirit immer mit, auch wenn er inzwischen komplett umgebaut ist! Wir sind praktisch jedes freie Wochenende in Vorarlberg und Umgebung unterwegs. Die bisher längste Reise führte uns drei Wochen durch Schweden, in diesem Jahr stehen drei Wochen Österreich und Slowenien an. Jedenfalls, falls wir uns nicht noch umentscheiden, denn genau das ist ja das Beste am Reisen mit Bus: Man ist frei und unabhängig! Das ist übrigens auch für meinen Hund Samy großartig. Ich habe ihn aus dem Tierheim adoptiert und konnte beobachten, wie er mit jedem Ausflug in die Natur aufblühte. Unbezahlbar.“

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              Erika, 35,VW T4, Bregenz
            </p><p>„Nachdem ich vergangenes Jahr meinen Job gekündigt habe, nahm ich mir fest vor, mehr zu reisen und war dann in Portugal unterwegs. Vor genau einem Jahr arbeitete ich bei den Festspielen und hielt dabei ein Buch in der Hand, das mir helfen sollte, einen Bus auszubauen – und siehe da, in diesem Jahr arbeite ich wieder hier, wohne diesmal aber in meinem T4! Ich stehe hier auf einem Campingplatz und es fühlt sich an wie ein kleines Zuhause auf Rädern. Danach geht’s für mich drei bis vier Wochen nach Portugal, um einen Kitesurf-Kurs zu machen und ab Mitte Oktober reise ich bis etwa Mitte November nach Sardinien, um meine Kitesurf-Künste unter Beweis zu stellen. Ich fürchte nur, dass das alles ein bisschen süchtig machen wird und es mir schwer fallen könnte, wieder in ein normales Leben zurückzukehren – wir werden sehen!“</p>

Erika, 35,
VW T4, Bregenz

„Nachdem ich vergangenes Jahr meinen Job gekündigt habe, nahm ich mir fest vor, mehr zu reisen und war dann in Portugal unterwegs. Vor genau einem Jahr arbeitete ich bei den Festspielen und hielt dabei ein Buch in der Hand, das mir helfen sollte, einen Bus auszubauen – und siehe da, in diesem Jahr arbeite ich wieder hier, wohne diesmal aber in meinem T4! Ich stehe hier auf einem Campingplatz und es fühlt sich an wie ein kleines Zuhause auf Rädern. Danach geht’s für mich drei bis vier Wochen nach Portugal, um einen Kitesurf-Kurs zu machen und ab Mitte Oktober reise ich bis etwa Mitte November nach Sardinien, um meine Kitesurf-Künste unter Beweis zu stellen. Ich fürchte nur, dass das alles ein bisschen süchtig machen wird und es mir schwer fallen könnte, wieder in ein normales Leben zurückzukehren – wir werden sehen!“